- Definition der Intralogistik: Das Nervensystem Ihres Unternehmens
- Die strategische Bedeutung der Intralogistik für den Unternehmenserfolg
- Charakterisierung der Intralogistik – Ein Blick ins Unternehmen
- Ziele und Aufgaben der Intralogistik
- Die Kernbereiche der Intralogistik im Detail
- Typische Prozesse der Intralogistik: Vom Wareneingang bis zum Versand
- Vor- und Nachteile einer optimierten Intralogistik
- Digitalisierung und Automatisierung der Intralogistik als Wettbewerbsvorteil
- Konkrete Beispiele für moderne Intralogistik
- Essenzielle Tools der Intralogistik: Software und Systeme
- Innovative Lösungen für die Intralogistik
- Intralogistik 4.0: Die intelligente Vernetzung aller Prozesse
- Warum ist Intralogistik wichtig?
- Die Zukunft der Intralogistik: Trends und Ausblick
- Ihr Partner für die Umsetzung: Intralogistik-Projekte mit dem IPH Hannover
- Warum ist ein professioneller Partner wichtig?
- Was kann das IPH für Umsetzung der Intralogistik leisten?
Die Intralogistik bildet das zentrale Nervensystem moderner Produktions- und Handelsunternehmen. In einer Welt, die von zunehmender Komplexität, globalisierten Lieferketten, steigenden Kundenanforderungen und dem allgegenwärtigen Kostendruck geprägt ist, hat sich die Organisation der innerbetrieblichen Material- und Informationsflüsse von einer rein operativen Notwendigkeit zu einem entscheidenden strategischen Erfolgsfaktor entwickelt. Ein effizient gestaltetes System der internen Logistik ist nicht länger nur ein unterstützender Prozess, sondern ein aktiver Treiber für Wertschöpfung, Flexibilität und letztlich die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Unternehmens. Dieser Beitrag bietet einen umfassenden Überblick über die Definition, die Komponenten, die Ziele und die zukunftsweisenden Trends der Intralogistik und dient als Leitfaden für Entscheidungsträger, die ihre betrieblichen Abläufe optimieren und zukunftssicher gestalten möchten.
Definition der Intralogistik: Das Nervensystem Ihres Unternehmens
Um die strategische Tragweite der innerbetrieblichen Logistik zu verstehen, ist eine präzise Definition unerlässlich. Sie grenzt den Verantwortungsbereich klar ab und hebt die zentralen Elemente hervor, die für eine erfolgreiche Steuerung notwendig sind.
Was ist die Intralogistik?
Der Begriff Intralogistik bezeichnet die Organisation, Steuerung, Durchführung und Optimierung aller logistischen Material- und Warenflüsse, die sich innerhalb eines Betriebsgeländes abspielen.1 Diese Definition, die maßgeblich vom Forum Intralogistik im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) geprägt wurde, umfasst nicht nur die physische Bewegung von Gütern – seien es Stückgüter, Schüttgut oder Flüssigkeiten – sondern explizit auch die damit verbundenen Informationsströme.2
Diese Integration von Materiellem und Informellem ist das Kernmerkmal moderner Logistikkonzepte. Es geht nicht mehr nur darum, einen Behälter von Punkt A nach Punkt B zu bewegen. Vielmehr geht es darum, in Echtzeit zu wissen, wo sich dieser Behälter befindet, was er enthält, in welchem Zustand er ist und welcher nachfolgende Prozess auf ihn wartet. Die physische Bewegung und der digitale Datenstrom sind untrennbar miteinander verbunden und bilden ein cyber-physisches System, das die Grundlage für Automatisierung und intelligente Steuerung schafft.
Was sind die Merkmale der Intralogistik?
Die Intralogistik ist mehr als nur eine Abteilung; sie ist ein eigenständiger Wirtschaftszweig und eine interdisziplinäre Wissenschaft, die auf Leistungssteigerung und Kostensenkung abzielt.1 Ihre wesentlichen Merkmale sind:
- Interdisziplinarität: Erfolgreiche Intralogistik-Projekte erfordern die enge Zusammenarbeit von Experten aus dem Maschinenbau, der Automatisierungstechnik, der Softwareentwicklung und der Betriebswirtschaft.1
- Systemcharakter: Sie besteht aus einem komplexen Zusammenspiel von technischen Komponenten (Hardware), steuernder Intelligenz (Software) und organisatorischen Prozessen.
- Optimierungsfokus: Das ständige Ziel ist die Verbesserung von Effizienz, Geschwindigkeit, Qualität und Kosten der innerbetrieblichen Abläufe.
Abgrenzung zur Extralogistik
Die Abgrenzung zur Extralogistik ist klar definiert und für das Verständnis der gesamten Lieferkette von entscheidender Bedeutung:
- Intralogistik: Umfasst alle Prozesse innerhalb der Werksgrenzen – vom Entladen der ankommenden Lkw im Wareneingang über die Lagerung und Produktionsversorgung bis hin zur Bereitstellung der fertigen Ware am Warenausgang.1
- Extralogistik: Beginnt dort, wo die Intralogistik endet. Sie befasst sich mit dem Transport von Gütern außerhalb des Betriebsgeländes, der typischerweise von Speditionen, Kurierdiensten oder anderen Logistikdienstleistern durchgeführt wird.1
Diese Trennung definiert klare Schnittstellen und Verantwortlichkeiten, die für ein reibungsloses Supply Chain Management unerlässlich sind.
Die strategische Bedeutung der Intralogistik für den Unternehmenserfolg
Die Zeiten, in denen die Logistik als reiner Kostenfaktor betrachtet wurde, sind vorbei. Heute ist eine leistungsfähige Intralogistik ein proaktives Instrument zur Erreichung strategischer Unternehmensziele und zur Lösung zentraler Herausforderungen der modernen Industrie.
Warum ist die Intralogistik wichtig?
Eine optimierte interne Logistik ist ein direkter Hebel für die Profitabilität und die Kundenzufriedenheit eines Unternehmens. Sie bildet die entscheidende Brücke zwischen der Produktion und der Auslieferung an den Endkunden.4 Ein reibungsloser und schneller Material- und Informationsfluss verkürzt die Durchlaufzeiten, minimiert kostspielige Bestände, reduziert Fehler und stellt sicher, dass Produkte termingerecht verfügbar sind.5 Dies ist nicht nur im schnelllebigen E-Commerce, sondern auch in hochgetakteten Produktionsumgebungen wie der Automobilindustrie ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Letztlich wirkt sich eine funktionierende Intralogistik direkt auf die Finanzen aus, indem sie Zeit, Aufwände und damit Kosten einspart.6
Welche Herausforderungen lassen sich damit lösen?
Moderne Intralogistik-Systeme sind die Antwort auf einige der drängendsten Probleme, mit denen sich Industrie- und Handelsunternehmen heute konfrontiert sehen:
- Fachkräftemangel: Angesichts des Mangels an qualifiziertem Personal wie Staplerfahrern oder Kommissionierern können automatisierte Systeme repetitive und anstrengende Aufgaben übernehmen, die personelle Auslastung glätten und die Abhängigkeit von schwer zu besetzenden Stellen reduzieren.8
- Steigende Kosten und Effizienzdruck: Durch die Optimierung von Wegen, die Verdichtung von Lagerflächen und den automatisierten Betrieb rund um die Uhr können die Betriebskosten signifikant gesenkt werden.11 Etwa 50 % der gesamten Logistikkosten entfallen auf die Intralogistik, was das enorme Einsparpotenzial verdeutlicht.10
- Hohe Kundenanforderungen: Der Markt verlangt nach immer kürzeren Lieferzeiten, kleineren Losgrößen bis hin zur "Losgröße 1" und einer hohen Liefertreue. Eine flexible und agile Intralogistik ist die Grundvoraussetzung, um diese Anforderungen erfüllen zu können.10
- Arbeitssicherheit und Ergonomie: Automatisierte Transport- und Handlingsysteme können Aufgaben in gefährlichen Umgebungen (z. B. Tiefkühllager) oder körperlich belastende Tätigkeiten übernehmen. Dies führt zu einer Reduzierung von Arbeitsunfällen und einer Verbesserung der ergonomischen Bedingungen für die Mitarbeiter.14
- Nachhaltigkeit: Intelligente Routenplanung für Transportfahrzeuge reduziert den Energieverbrauch, eine optimierte Lagerbelegung minimiert den Flächenbedarf und der Einsatz von Mehrwegbehältern verringert den Verpackungsmüll. Eine "grüne" Intralogistik trägt somit aktiv zur Verbesserung der Klimabilanz bei.6
Die Fähigkeit eines Unternehmens, diese strategischen Herausforderungen zu meistern, hängt somit direkt von der Leistungsfähigkeit seiner internen Logistik ab. Investitionen in diesem Bereich sind daher keine reinen Betriebsausgaben, sondern Investitionen in die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Unternehmens.
Charakterisierung der Intralogistik – Ein Blick ins Unternehmen
Die Intralogistik durchdringt nahezu alle physischen Bereiche eines produzierenden oder handelnden Unternehmens und ist tief mit dessen organisatorischen und informationstechnischen Strukturen verwoben.
Womit befasst sich die Intralogistik?
Ihr Aufgabengebiet umfasst die ganzheitliche Planung, Steuerung und Optimierung aller internen Prozesse, die mit der Bewegung, Lagerung und Handhabung von Materialien, Bauteilen und Informationen zu tun haben.16 Dies beginnt bei der Annahme von Rohstoffen und endet mit der Bereitstellung der versandfertigen Produkte.16
Wo und wann kommt sie zum Einsatz?
Sie ist permanent und unternehmensweit aktiv:
- Im Wareneingang: Beim Entladen, Prüfen und Erfassen ankommender Güter.
- Im Lager: Bei der Ein-, Um- und Auslagerung von Paletten, Behältern oder Einzelstücken.
- In der Produktion: Bei der termingerechten Versorgung von Maschinen und Montagelinien mit Material und der Entsorgung von Fertigteilen.
- In der Kommissionierung: Bei der Zusammenstellung von Kunden- oder Produktionsaufträgen.
- Im Warenausgang: Bei der Konsolidierung, Verpackung und Bereitstellung von Sendungen für den Versand.
Aus welchen Komponenten besteht sie?
Ein modernes Intralogistik-System ist ein komplexes Gebilde aus Hardware, Software und organisatorischen Prinzipien. Die folgende Tabelle gibt einen strukturierten Überblick über die wesentlichen Bausteine.
| Kategorie | Komponenten | Beispiele |
| Hardware | Lagersysteme | Palettenregale, Hochregallager (HRL), Automatische Kleinteilelager (AKL), Shuttle-Systeme 2 |
| Fördertechnik | Stetigförderer (Rollenbahnen, Gurtförderer), Unstetigförderer (Gabelstapler, Routenzüge) 2 | |
| Automatisierungstechnik | Fahrerlose Transportsysteme (FTS), Autonome Mobile Roboter (AMR), Roboterarme, Palettierer 18 | |
| Identifikationstechnik | Barcode-Scanner, RFID-Gates, Bildverarbeitungssysteme 1 | |
| Software | Steuerungsebene | Lagerverwaltungssystem (LVS/WMS), Materialflussrechner (MFR), Transport Management Systeme (TMS) 2 |
| Planung & Management | Enterprise Resource Planning (ERP), Supply Chain Management (SCM) Software 2 | |
| Spezialanwendungen | Simulationssoftware, Flottenmanagement-Software, KI-basierte Optimierungsalgorithmen 22 | |
| Organisation | Prozesse & Strategien | Kommissionierstrategien (Pick-by-Voice, Pick-by-Light), Lagerstrategien (FIFO, LIFO), Just-in-Time (JIT), Just-in-Sequence (JIS) 17 |
| Personal | Geschultes Personal für Bedienung und Instandhaltung, Logistikplaner, IT-Spezialisten 14 | |
| Kennzahlen (KPIs) | Durchsatz, Pick-Genauigkeit, Lagerumschlagshäufigkeit, Liefertreue 14 |
Tabelle: Bausteine der Intralogistik
Auswirkungen auf andere Unternehmensbereiche
Die hohe Integrationstiefe der Intralogistik führt zu direkten Wechselwirkungen mit nahezu allen anderen Abteilungen eines Unternehmens 6:
- Produktion: Eine effiziente Produktionsversorgung ist die Grundlage für einen stabilen und hochgetakteten Fertigungsprozess. Störungen in der internen Logistik führen unmittelbar zu Produktionsstillständen.
- Finanzen & Controlling: Die Intralogistik beeinflusst direkt die Kostenstruktur (Betriebs-, Personal-, Lagerkosten) und die Kapitalbindung (Bestände). Investitionsentscheidungen in Automatisierungstechnik werden hier bewertet.
- Informationstechnik (IT): Die IT stellt die notwendige Infrastruktur bereit – von Servern und Netzwerken bis hin zur Implementierung und Wartung von zentralen Softwaresystemen wie dem WMS oder ERP-System.
- Einkauf & Vertrieb: Der Einkauf benötigt verlässliche Bestandsdaten für die Bedarfsplanung. Der Vertrieb ist auf genaue Informationen zur Warenverfügbarkeit und zu Lieferzeiten angewiesen, um Kunden verbindliche Zusagen machen zu können.
- Personalwesen (HR): Die Automatisierung verändert die Anforderungsprofile der Mitarbeiter. Es werden weniger manuelle Arbeitskräfte, aber mehr qualifizierte Techniker für die Wartung und Steuerung der Anlagen benötigt.
Ziele und Aufgaben der Intralogistik
Die übergeordneten strategischen Ziele der Intralogistik werden durch die Erfüllung einer Reihe von klar definierten operativen Aufgaben erreicht.
Was sind die Ziele der Intralogistik?
Das zentrale Ziel ist die Maximierung der Gesamteffizienz bei optimaler Nutzung aller Ressourcen.20 Dies lässt sich in folgende Unterziele aufschlüsseln:
- Kostenreduktion: Minimierung von Lager-, Transport-, Personal- und Handlingkosten.12
- Leistungssteigerung: Erhöhung des Warendurchsatzes, Verkürzung von Auftragsdurchlaufzeiten und Steigerung der Produktivität.1
- Qualitätsverbesserung: Reduzierung von Fehlern (z. B. bei der Kommissionierung), Vermeidung von Beschädigungen und Sicherstellung der Lieferqualität und -treue.
- Flexibilität und Skalierbarkeit: Schaffung von Systemen, die sich schnell an veränderte Marktbedingungen, Nachfrageschwankungen oder Sortimentsänderungen anpassen können.12
- Transparenz: Gewährleistung eines jederzeitigen Überblicks über Bestände, Auftragsstatus und Prozessleistung in Echtzeit.12
- Steigerung der Kundenzufriedenheit: Als Resultat der oben genannten Punkte durch schnelle, fehlerfreie und zuverlässige Lieferungen.5
Was sind die Aufgaben der Intralogistik?
Um diese Ziele zu erreichen, erfüllt die Intralogistik eine Vielzahl konkreter Aufgaben entlang des innerbetrieblichen Materialflusses 12:
- Warenannahme und -prüfung: Entgegennahme von Lieferungen, Abgleich mit Bestellungen sowie quantitative und qualitative Kontrolle der Waren.
- Einlagerung: Effizienter Transport der angenommenen Waren an den vom Lagerverwaltungssystem optimal bestimmten Lagerplatz.
- Lagerhaltung und Bestandsmanagement: Sichere und platzsparende Aufbewahrung der Güter, Durchführung von Bestandskontrollen und Inventuren sowie die Verwaltung aller Bestandsdaten.
- Innerbetrieblicher Transport: Bewegung von Rohstoffen, Halbfertig- und Fertigwaren zwischen den verschiedenen Lager-, Produktions- und Versandbereichen.
- Kommissionierung: Auftragsbezogenes Zusammenstellen von Artikeln aus dem Lagersortiment für Kunden- oder Produktionsaufträge.
- Verpackung und Versandvorbereitung: Sicheres Verpacken der kommissionierten Waren, Etikettierung und Konsolidierung zu versandfertigen Einheiten.
- Retourenmanagement: Effiziente Abwicklung von zurückgesendeten Waren, inklusive Prüfung, Aufbereitung und Wiedereinlagerung.20
- Datenmanagement und Dokumentation: Lückenlose Erfassung, Verarbeitung und Analyse aller prozessrelevanten Daten zur Steuerung, Kontrolle und kontinuierlichen Verbesserung der Abläufe.20
Die Kernbereiche der Intralogistik im Detail
Die Intralogistik lässt sich in mehrere funktionale Kernbereiche unterteilen, die wie die Organe eines Organismus zusammenarbeiten, um den Gesamtprozess am Leben zu erhalten.
Wareneingang
Der Wareneingang ist die erste und eine der kritischsten Schnittstellen im innerbetrieblichen Materialfluss.26 Hier entscheidet sich, ob die nachfolgenden Prozesse reibungslos anlaufen können. Zu den Aufgaben gehören das Entladen von Lkw, die Identifikation der Ware, der Abgleich mit den Bestelldaten, die Qualitäts- und Mengenkontrolle sowie die systemische Erfassung im Lagerverwaltungssystem (WMS).3 Fehler oder Verzögerungen in diesem Bereich pflanzen sich unweigerlich durch die gesamte Prozesskette fort.
Lagertechnik und -verwaltung
Das Lager ist das Herzstück der Intralogistik.2 Die Lagertechnik umfasst alle physischen Einrichtungen zur Aufbewahrung von Gütern. Die Auswahl des richtigen Systems – von manuellen Palettenregalen über dynamische Durchlaufregale bis hin zu vollautomatischen Hochregallagern (HRL) oder Automatischen Kleinteilelagern (AKL) – hängt von Faktoren wie Artikelvielfalt, Umschlagshäufigkeit und Platzverfügbarkeit ab.2 Die Lagerverwaltung, meist durch ein WMS realisiert, ist die Intelligenz, die den physischen Raum steuert. Sie verwaltet alle Lagerplätze, optimiert Ein- und Auslagerstrategien (z. B. FIFO/LIFO) und sorgt für eine permanente Bestandstransparenz.2
Innerbetrieblicher Transport und Fördertechnik
Dieser Bereich bildet das Kreislaufsystem, das alle anderen Bereiche miteinander verbindet.2 Man unterscheidet zwischen Unstetigförderern, die einzelne Ladeeinheiten flexibel transportieren (z. B. Gabelstapler, Hubwagen, Routenzüge, Fahrerlose Transportsysteme), und Stetigförderern, die einen kontinuierlichen Materialfluss auf festen Strecken gewährleisten (z. B. Rollenbahnen, Gurtförderer, Hängeförderer).2 Die Wahl der richtigen Technologie ist entscheidend für die Effizienz und Flexibilität des gesamten Systems.
Kommissionierung und Verpackung
Die Kommissionierung, also das Zusammenstellen von Waren für einen Auftrag, ist oft der personal- und kostenintensivste Bereich der Intralogistik.3 Hier liegt ein enormes Potenzial für Optimierungen. Die Methoden reichen von der manuellen "Mann-zur-Ware"-Kommissionierung mit Pickliste bis hin zu hochtechnologischen Lösungen wie Pick-by-Light, Pick-by-Voice, Pick-by-Vision (Datenbrillen) oder dem "Ware-zum-Mann"-Prinzip, bei dem automatisierte Systeme (z. B. Shuttles) die benötigten Artikel direkt zum Arbeitsplatz des Mitarbeiters bringen.5 Nach der Kommissionierung folgt die Verpackung, bei der die Waren transportsicher verpackt und für den Versand vorbereitet werden.
Warenausgang
Der Warenausgang ist die letzte Station innerhalb des Betriebs.2 Hier werden die kommissionierten und verpackten Aufträge zu Sendungen zusammengefasst (konsolidiert), die Versandpapiere erstellt und die Waren auf die richtigen Touren oder für die Abholung durch Spediteure bereitgestellt. Eine lückenlose Kontrolle und Dokumentation in dieser Phase ist entscheidend, um Fehllieferungen zu vermeiden und eine hohe Lieferqualität sicherzustellen.26
Typische Prozesse der Intralogistik: Vom Wareneingang bis zum Versand
Während die Kernbereiche die funktionalen Einheiten beschreiben, stellen die Prozesse die chronologische Abfolge der Aktivitäten dar, die ein Produkt oder Material im Unternehmen durchläuft.
Annahme und Prüfung
Ein Lkw liefert neue Ware an. Die Lieferung wird am Wareneingangstor entladen. Ein Mitarbeiter scannt die angelieferten Paletten oder Pakete, wodurch die Daten automatisch mit der offenen Bestellung im ERP- oder WMS-System abgeglichen werden. Es folgt eine stichprobenartige oder vollständige Prüfung auf Vollständigkeit und sichtbare Schäden.20
Einlagerung
Nach erfolgreicher Prüfung bucht der Mitarbeiter die Ware als "im Bestand" in das System ein. Das WMS analysiert Faktoren wie Artikelgröße, Gewicht, Umschlagshäufigkeit und verfügbare Plätze und weist der Ware den optimalen Lagerplatz zu. Ein Gabelstapler oder ein automatisches Regalbediengerät transportiert die Palette zu diesem Platz und bestätigt die Einlagerung durch einen weiteren Scan.5
Produktionsversorgung
Eine Produktionsmaschine benötigt Nachschub an Rohmaterial. Das Produktionsplanungssystem (PPS) oder ein Kanban-Signal meldet den Bedarf an das WMS. Das WMS erstellt einen Auslagerungsauftrag. Ein Routenzug oder ein Autonomer Mobiler Roboter (AMR) holt den entsprechenden Behälter aus dem Lager und transportiert ihn just-in-time an die Produktionslinie.17
Auftragszusammenstellung (Kommissionierung)
Ein Kunde bestellt im Onlineshop drei verschiedene Artikel. Das ERP-System leitet den Auftrag an das WMS weiter. Das WMS erstellt einen optimierten Kommissionierauftrag, der die Laufwege minimiert. Ein Mitarbeiter erhält die Anweisungen über ein Headset (Pick-by-Voice), entnimmt die Artikel aus den Regalen und legt sie in einen Auftragsbehälter. Jede Entnahme wird per Sprachbefehl oder Scan quittiert, um Fehler zu vermeiden.20
Konsolidierung und Versandvorbereitung
Der Auftragsbehälter wird über eine Fördertechnik zu einem Packplatz transportiert. Dort wird die Ware kontrolliert, sicher verpackt und mit einem Versandetikett versehen. Anschließend wird das Paket zu einem Sorter geleitet, der es automatisch dem richtigen Versandtor für den entsprechenden Paketdienstleister zuweist.5
Vor- und Nachteile einer optimierten Intralogistik
Die Entscheidung, in die Modernisierung und insbesondere in die Automatisierung der Intralogistik zu investieren, ist eine strategische Weichenstellung mit weitreichenden Konsequenzen. Eine sorgfältige Abwägung der Vor- und Nachteile ist daher unerlässlich.
| Aspekt | Vorteile (Pro) | Nachteile & Herausforderungen (Contra) |
| Wirtschaftlichkeit | Langfristig geringere Betriebskosten (Personal, Energie).7 Schnellerer ROI durch hohen Durchsatz (24/7-Betrieb möglich).14 Geringere Fehlerkosten.27 |
Hohe Anfangsinvestitionen (CAPEX).7 Laufende Kosten für Wartung und qualifiziertes Personal.14 |
| Effizienz & Leistung | Deutlich höherer Durchsatz und schnellere Auftragsabwicklung.27 Optimale Flächennutzung (z. B. in Hochregallagern).14 Hohe Prozesssicherheit und -qualität.6 |
Geringere Flexibilität bei starren Automatisierungssystemen (z. B. bei Sortimentswechsel).14 Komplexität in der Steuerung und Störungsanfälligkeit.14 |
| Personal |
Entlastung der Mitarbeitenden von monotonen, körperlich schweren oder gefährlichen Tätigkeiten.14 Erhöhte Arbeitssicherheit (z. B. weniger Staplerunfälle).6 |
Notwendigkeit für höher qualifiziertes Personal (Instandhaltung, IT).14 Mögliche Akzeptanzprobleme und Notwendigkeit für Change Management. |
| Strategie |
Ermöglicht Skalierbarkeit bei Wachstum.14 Schafft einen klaren Wettbewerbsvorteil durch Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit.6 |
Großer Planungs- und Implementierungsaufwand.7 Risiko von Fehlinvestitionen bei unzureichender Analyse. |
Tabelle: Vorteile und Nachteile der Intralogistik
Digitalisierung und Automatisierung der Intralogistik als Wettbewerbsvorteil
In der heutigen globalisierten Wirtschaft sind Digitalisierung und Automatisierung keine optionalen Zusatzleistungen mehr, sondern essenzielle Voraussetzungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.13 Dies gilt in besonderem Maße für die Intralogistik. Unternehmen, die in intelligente, vernetzte und automatisierte Prozesse investieren, sichern sich entscheidende Vorteile.30
Der Wettbewerbsvorteil manifestiert sich auf mehreren Ebenen:
- Kosteneffizienz: Automatisierte Systeme arbeiten rund um die Uhr mit konstant hoher Leistung und minimalen Fehlerquoten. Dies senkt die Stückkosten und ermöglicht eine wettbewerbsfähigere Preisgestaltung.10
- Geschwindigkeit und Flexibilität: Die Fähigkeit, schnell und agil auf Marktveränderungen oder individuelle Kundenwünsche zu reagieren, wird zu einem zentralen Differenzierungsmerkmal. Während traditionelle Systeme oft starr und träge sind, ermöglichen moderne, flexible Automatisierungslösungen wie Autonome Mobile Roboter (AMR) eine dynamische Anpassung der Prozesse.6
- Qualität und Zuverlässigkeit: Automatisierte Prozesse reduzieren die menschliche Fehlerquote drastisch. Das Ergebnis sind eine höhere Kommissioniergenauigkeit, weniger Fehllieferungen und eine insgesamt verbesserte Lieferqualität, was die Kundenzufriedenheit und -bindung stärkt.30
- Datentransparenz und intelligente Steuerung: Die Digitalisierung schafft eine lückenlose Datengrundlage in Echtzeit. Durch die Analyse dieser Daten können Engpässe frühzeitig erkannt, Prozesse proaktiv optimiert und fundierte strategische Entscheidungen getroffen werden.30
Die Entwicklung hin zu flexiblen und intelligenten Automatisierungslösungen, wie sie am IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH im Rahmen von Forschungsprojekten zu schwarmintelligenten, kooperierenden Fahrzeugen (Orpheus) oder zur heuristischen Modellierung von FTS-Systemen (ZellFTF) erforscht wird, ist die direkte Antwort auf die Forderung nach mehr Agilität in der Intralogistik.34 Solche Forschungsvorhaben zielen darauf ab, die nächste Generation von Intralogistik-Systemen zu entwickeln, die nicht nur automatisiert, sondern auch lernfähig und anpassungsfähig sind.
Konkrete Beispiele für moderne Intralogistik
Die Anwendung moderner Intralogistik-Konzepte ist branchenübergreifend und vielfältig:
- E-Commerce & Handel: Große Versandzentren nutzen hochautomatisierte Shuttle-Systeme und Automatische Kleinteilelager (AKL), um Tausende von Bestellungen pro Stunde zu bearbeiten. Roboterarme übernehmen das Greifen einzelner Artikel ("Griff in die Kiste"), während Sorter die Pakete vollautomatisch den richtigen Versandrouten zuordnen.33
- Automobilindustrie: Hier ist die Just-in-Sequence (JIS)-Belieferung der Montagelinien Standard. Fahrerlose Transportsysteme (FTS) und Routenzüge transportieren die exakt benötigten Bauteile in der richtigen Reihenfolge ans Band, wodurch Lagerflächen in der Produktion minimiert und der Montageprozess synchronisiert wird.17
- Produzierendes Gewerbe: In der Smart Factory versorgen Autonome Mobile Roboter (AMR) die Bearbeitungszentren mit Rohmaterial und transportieren die fertigen Werkstücke zur nächsten Station oder zur Qualitätskontrolle. Dies ermöglicht einen mannlosen 24/7-Betrieb.19
- Pharma- & Lebensmittelindustrie: In diesen stark regulierten Branchen gewährleisten automatisierte Systeme die Einhaltung von Kühlketten und strengen Hygienevorschriften. Eine lückenlose Chargenverfolgung vom Wareneingang bis zum Versand ist durch die digitale Erfassung aller Warenbewegungen sichergestellt.35
Essenzielle Tools der Intralogistik: Software und Systeme
Die physische Hardware ist nur so leistungsfähig wie die Software, die sie steuert. Die informationstechnischen Systeme sind das Gehirn jeder modernen Intralogistik.
- Lagerverwaltungssysteme (LVS / WMS): Das Warehouse Management System ist die zentrale Steuerungsinstanz. Es verwaltet sämtliche Bestände, Lagerplätze und Ressourcen. Es nimmt Aufträge vom übergeordneten ERP-System entgegen, optimiert deren Abarbeitung und steuert sowohl die Mitarbeiter (z. B. über mobile Terminals) als auch die Automatisierungstechnik.2
- Materialflussrechner (MFR): Der MFR fungiert als "Übersetzer" zwischen dem WMS und der physischen Anlagentechnik. Er empfängt die logischen Befehle des WMS (z. B. "Bewege Behälter 4711 von Platz A nach Platz B") und wandelt sie in konkrete Steuerbefehle für die Motoren und Sensoren der Fördertechnik, Regalbediengeräte oder Shuttles um.2
- Transport- & Staplerleitsysteme: Diese spezialisierten Systeme optimieren den Einsatz mobiler Flotten wie Gabelstapler oder FTS. Sie weisen den Fahrzeugen Fahraufträge zu, planen die optimalen Routen, um Leerfahrten zu vermeiden, und managen den Verkehr im Lager, um Staus zu verhindern.21
- Simulations-Tools: Bevor in teure Hardware investiert wird, ermöglichen Simulationswerkzeuge die Erstellung eines "Digitalen Zwillings" des geplanten Lagers. Damit können verschiedene Layouts, Prozesse und Steuerungsstrategien virtuell getestet, Engpässe identifiziert und die Leistungsfähigkeit des Systems validiert werden. Dieser Ansatz, der auch einen Forschungsschwerpunkt am IPH Hannover darstellt, minimiert das Investitionsrisiko und sichert den Projekterfolg.22
Innovative Lösungen für die Intralogistik
Die technologische Entwicklung im Bereich der Intralogistik-Hardware schreitet rasant voran und eröffnet kontinuierlich neue Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung.
- Fahrerlose Transportsysteme (FTS/AGV): Diese automatisierten Fahrzeuge sind seit einigen Jahren etabliert und übernehmen zuverlässig standardisierte Transportaufgaben. Sie navigieren meist entlang vordefinierter Bahnen, z. B. mittels Magnetbändern, optischen Linien oder Laser-Reflektoren.19
- Autonome Mobile Roboter (AMR): AMRs sind die Weiterentwicklung der FTS. Sie benötigen keine festen Leitlinien, sondern navigieren frei und dynamisch mithilfe von im System hinterlegten Karten und Sensoren, die ihre Umgebung in Echtzeit erfassen (SLAM-Navigation). Dadurch können sie Hindernissen selbstständig ausweichen und flexibel auf neue Gegebenheiten reagieren, was sie ideal für dynamische Umgebungen macht.19
- Shuttle-Systeme & AKL: Automatische Kleinteilelager (AKL) mit Regalbediengeräten oder hochdynamische Shuttle-Systeme ermöglichen eine extrem dichte Lagerung und einen sehr schnellen Zugriff auf Kleinladungsträger (KLTs) oder Kartons. Sie sind das Rückgrat vieler E-Commerce- und Ersatzteillager.17
- Robotik: Industrieroboter werden zunehmend für komplexe Handhabungsaufgaben eingesetzt. Neben dem klassischen Palettieren und Depalettieren von Kartons oder Säcken gewinnen KI-gestützte Robotersysteme an Bedeutung, die in der Lage sind, unsortierte Artikel aus einem Behälter zu greifen ("Bin Picking") – eine Schlüsseltechnologie für die Vollautomatisierung der Kommissionierung.33
Intralogistik 4.0: Die intelligente Vernetzung aller Prozesse
Intralogistik 4.0 ist die konsequente Anwendung der Prinzipien von Industrie 4.0 auf die innerbetrieblichen Logistikprozesse. Sie beschreibt den Wandel von zentral gesteuerten, eher starren Systemen hin zu dezentral organisierten, intelligenten und autonom agierenden Netzwerken.38
Was zeichnet sie aus?
Die wesentlichen Merkmale der Intralogistik 4.0 sind 12:
- Vernetzung (Internet of Things, IoT): Alle Akteure und Objekte im Logistiksystem – Menschen, Maschinen, Transportmittel und die Ware selbst – sind mit Sensoren ausgestattet und über ein Netzwerk miteinander verbunden. Sie kommunizieren permanent und tauschen Daten in Echtzeit aus.
- Datentransparenz (Digitaler Zwilling): Die erfassten Daten werden genutzt, um ein virtuelles Abbild des realen Lagers, einen "Digitalen Zwilling", zu schaffen. Dieses Modell spiegelt den aktuellen Zustand aller Prozesse und Bestände wider und ermöglicht Simulationen und Vorhersagen.
- Dezentrale Intelligenz: Die Systemkomponenten können eigenständig Entscheidungen treffen. Ein AMR weicht nicht nur einem Hindernis aus, sondern entscheidet selbstständig, welche alternative Route die beste ist, um seinen Auftrag termingerecht zu erfüllen. Das Gesamtsystem organisiert sich selbst.
- Mensch-Maschine-Interaktion: Der Mensch wird nicht ersetzt, sondern durch intelligente Assistenzsysteme unterstützt. Augmented-Reality-Brillen blenden ihm Kommissionierinformationen direkt ins Sichtfeld ein, und kollaborative Roboter (Cobots) arbeiten sicher Hand in Hand mit ihm zusammen.
Warum ist Intralogistik wichtig?
Intralogistik 4.0 ist die Voraussetzung, um die hohe Komplexität und Volatilität moderner Märkte beherrschen zu können. Sie schafft eine nie dagewesene Agilität, Effizienz und Resilienz der innerbetrieblichen Lieferkette und stellt somit einen entscheidenden und nachhaltigen Wettbewerbsvorteil dar.12
Die Zukunft der Intralogistik: Trends und Ausblick
Die Entwicklung der Intralogistik ist dynamisch und wird von mehreren Megatrends angetrieben, die die Lager und Fabriken der Zukunft prägen werden.
- Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning: KI wird zur zentralen Steuerungstechnologie. KI-Algorithmen werden nicht nur Prozesse optimieren, sondern sie auch vorausschauend steuern. Sie prognostizieren Nachfragespitzen, planen den Personaleinsatz, steuern die Einlagerung so, dass die Auslagerung optimiert wird (Predictive Analytics), und organisieren die vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) der Anlagen.15 Die Erforschung von KI-Methoden für die Logistik ist ein zentraler Schwerpunkt am IPH Hannover.22
- Hyper-Automatisierung und Robotik: Der Automatisierungsgrad wird weiter steigen. Roboter werden immer mehr Aufgaben übernehmen, die heute noch manuell ausgeführt werden – vom automatischen Entladen der Lkw bis hin zur autonomen Verpackung und Verladung. Die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter wird zum Standard.15
- Nachhaltigkeit (Green Logistics): Der ökologische Fußabdruck wird zu einer zentralen Kennzahl (KPI) der Intralogistik. Die Optimierung des Energieverbrauchs, die Reduzierung von Verpackungsmüll durch Mehrwegsysteme und die intelligente Steuerung von Gebäudetechnik werden integrale Bestandteile jeder Logistikplanung sein.9
- Datengetriebene Ökosysteme: Die Vernetzung endet nicht mehr am Werkstor. Intralogistik-Systeme werden sich nahtlos mit den Systemen von Lieferanten und Kunden verbinden, um eine durchgängige Transparenz und Optimierung über die gesamte Lieferkette hinweg zu ermöglichen.
Ihr Partner für die Umsetzung: Intralogistik-Projekte mit dem IPH Hannover
Die Konzeption und Implementierung moderner Intralogistik-Lösungen ist ein komplexes, strategisches Vorhaben, das weit über den reinen Kauf von Technologie hinausgeht. Es erfordert eine ganzheitliche Analyse der Prozesse, eine sorgfältige Planung und eine herstellerunabhängige Auswahl der passenden Systemkomponenten.
Warum ist ein professioneller Partner wichtig?
Ein externer, professioneller Partner bringt eine neutrale Perspektive, umfassendes Methodenwissen und einen breiten Marktüberblick in das Projekt ein. Er hilft, Betriebsblindheit zu überwinden, Risiken zu minimieren und eine zukunftssichere, skalierbare Lösung zu entwickeln, die exakt auf die individuellen Anforderungen des Unternehmens zugeschnitten ist.39 Insbesondere ein forschungsnahes Institut kann sicherstellen, dass nicht nur der aktuelle Stand der Technik, sondern auch zukünftige Entwicklungen in die Planung einfließen.
Was kann das IPH für Umsetzung der Intralogistik leisten?
Das IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH ist seit 1988 ein führender Dienstleister in der produktionstechnischen Forschung, Entwicklung und Beratung.22 Als Vermittler zwischen Wissenschaft und Industrie unterstützt das IPH Unternehmen dabei, ihre logistischen Prozesse zu analysieren, zu optimieren und zukunftsfähig zu gestalten. Das Leistungsangebot umfasst:
- Praxisnahe Forschung & Entwicklung: Unternehmen profitieren von den neuesten Erkenntnissen aus der Forschung in den Bereichen Logistik, Produktionsautomatisierung und Prozesstechnik.34
- Unabhängige Beratung & Planung: Das IPH unterstützt bei der strategischen Planung und Konzeption von Fabrik- und Logistiksystemen – von der ersten Analyse über die Fabrikplanung und das Produktionsmanagement bis zur Realisierungsbegleitung.22
- Simulation & Modellierung: Mittels modernster Simulationstools werden Konzepte digital validiert, bevor investiert wird. Dies sichert den Projekterfolg und ermöglicht die Auswahl der optimalen Lösung für den Materialfluss.22
- Qualifizierung & Weiterbildung: In Praxisseminaren, wie dem "Praxisseminar Intralogistik", vermittelt das IPH Fach- und Führungskräften das notwendige Know-how, um die Herausforderungen von morgen erfolgreich zu meistern.42
Wenn Sie vor der Herausforderung stehen, Ihre innerbetrieblichen Abläufe zu verbessern, oder eine strategische Neuausrichtung planen, stehen Ihnen die Expert*innen des IPH zur Verfügung.
Gerne können Sie unser Intralogistik-Seminar oder Fabrikplanung-Seminar besuchen.
Gestalten Sie mit uns die Zukunft Ihrer Intralogistik.
Referenzen
- Intralogistik - Wikipedia, Zugriff am Oktober 28, 2025, https://de.wikipedia.org/wiki/Intralogistik
- Intralogistik – Effiziente Lagerprozesse - BITO, Zugriff am Oktober 28, 2025, https://www.bito.com/de-de/news-wissen/news/detail/was-versteht-man-unter-intralogistik/
- Intralogistik - Was ist das? | Bedeutung und Bereiche - Flexus AG, Zugriff am Oktober 28, 2025, https://www.flexus.de/glossar/intralogistik/
- www.teamprojekt-outsourcing.de, Zugriff am Oktober 28, 2025, https://www.teamprojekt-outsourcing.de/magazin/intralogistik/#:~:text=Die%20Intralogistik%20ist%20die%20Kunst,von%20Produkten%20an%20die%20Kunden.
- Was ist Intralogistik? Definition, Aktivitäten, FAQs - Slimstock, Zugriff am Oktober 28, 2025, https://www.slimstock.com/de/blog/intralogistik/
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