Nachhaltigkeit

Unser Ziel ist es, ein ressourcenschonendes Arbeitsumfeld zu schaffen. Deshalb setzen wir am IPH auf eine umweltfreundliche IT, eine energiesparende Heizung und erzeugen unseren Strom mit einer eigenen Solaranlage auf dem Dach. Zudem forschen wir zu ökologischen Themen.

Grüne Energie

Solaranlage auf dem Dach des IPH

Um unseren Energieverlust möglichst gering zu halten, haben wir am IPH isolierende Fenster einbauen lassen. Seit 2016 nutzen wir zudem eine energiesparende Heizungsanlage mit smarter Steuerung. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können die Heizung in ihrem Büro von unterwegs aus einstellen. Zusätzlich reguliert sich die Heizung selbst, indem sie außerhalb der Arbeitszeit automatisch herunterfährt.

Für die Stromerzeugung setzen wir auf Sonnenenergie: Seit Juli 2019 nutzen wir eine 39-kWp-Solaranlage auf dem Institutsdach. 

Umweltfreundliche IT

Nachhaltige Nutzung von Informationstechnik

Am IPH wollen wir möglichst viele Aspekte der sogenannten „Green IT" umsetzen, also die Nutzung unserer Informations- und Kommunikationstechnik über deren gesamten Lebenszyklus hinweg nachhaltig gestalten. So schalten sich beispielsweise unsere Monitore aus, wenn sie nicht mehr genutzt werden, und wir reduzieren die Anzahl unnötiger Ausdrucke, indem wir Formulare wie den Urlaubs- oder Dienstreiseantrag digitalisieren. Wir haben uns das Ziel gesetzt, bis 2020 nahezu komplett papierlos zu arbeiten.

Des Weiteren nutzen wir unsere Geräte länger als der eigentliche Lebenszyklus es vorsieht und achten auf eine ressourcenschonende Planung bei der Anschaffung unseres zukünftigen IT-Bedarfs. Auch bei der Entsorgung der IT-Geräte sind wir darauf bedacht, möglichst energiesparend zu handeln und die Geräte oder Geräteteile zu recyceln.

Forschung für eine nachhaltige Produktion

Forschung zum Rückbau von Windenergieanlagen

Nachhaltigkeit und Effizienz ist das Ziel vieler unserer Forschungsprojekte. Wir helfen Unternehmen, ihre Ökobilanz zu verbessern und Energiekosten zu sparen, indem sie ihre Fertigungssteuerung anpassen und Strom aus erneuerbaren Quellen speichern. Wir setzen auf Energie- und Materialeffizienz in der Produktionstechnik und tragen beispielsweise dazu bei, energieeffiziente Schmelzöfen zu entwickeln sowie Leichtbauverfahren, die den Kraftstoffverbrauch von Fahrzeugen und den Energiebedarf von Zügen senken. Unsere jahrezehntelange Forschung zum gratlosen Schmieden trägt dazu bei, den Material- und Energieverbrauch in der Umformtechnik zu reduzieren. Und wir wollen Plastikmüll reduzieren, indem wir Kunststoff recyceln und für die Additive Fertigung nutzen.

Eines unserer Herzensthemen, das wir seit etwa zehn Jahren erforschen, ist die Windenergie. Wir haben Leichtbaukonzepte entwickelt, mit denen sich größere Windenergieanlagentürme bauen lassen, und an Verfahren gearbeitet, die Störungen bei Offshore-Windanlagen reduzieren. Inzwischen sind in Deutschland viele Windenergieanlagen veraltet, müssen abgebaut und teilweise durch leistungsfähigere Anlagen ersetzt werden. Wie dieser unvermeidliche Rückbau effizient und umweltfreundlich erfolgen kann, haben wir im Projekt DemoNetXXL erforscht. Aus diesem Projekt entstand die Industrievereinigung Repowering, Demontage und Recycling von Windenergieanlagen (RDRWind e.V.). Der Verein hat seinen Sitz im IPH.

Mit ÖKOPROFIT die Umwelt schonen

Nachhaltig wirtschaften

Das IPH nimmt ab September 2019 am Programm ÖKOPROFIT teil – einem europaweit anerkannten Programm, das Unternehmen aller Größen und Arten dabei unterstützt, Kosten zu senken und die Umwelt zu schonen. ÖKOPROFIT Hannover ist ein Gemeinschaftsprojekt von Landeshauptstadt und Region Hannover und den ortsansässigen Unternehmen.

Unternehmen, die besonders grün und nachhaltig arbeiten und dies nach außen hin darstellen, können die sogenannte ÖKOPROFIT-Auszeichnung bekommen. Um diese Auszeichnung zu erlangen, sind Besuche von Workshops, die Umsetzung von Mitarbeitermaßnahmen und baulichen Veränderungen notwendig. Das Programm wird 12 bis 14 Monate laufen. Während dieser Zeit wollen wir Potenziale erschließen und umsetzen, wie wir die ökologische Situation am IPH noch weiter verbessern können.

Ihr Ansprechpartner

Dr.-Ing.

Malte Stonis

Koordinierender Geschäftsführer