Umformtechnik: Nutzen für Umsetzer und Planer

  1. Mit Umformtechnik die Kosten senken
  2. Herausforderungen für Umsetzer und Planer in der Umformtechnik
  3. Lösungsansätze zur Einführung und Umsetzung der Umformtechnik
  4. Vorteile aus Sicht der Umsetzer und Planer

Mit Umformtechnik die Kosten senken

Prozess- und Kostenoptimierung sind im industriellen Umfeld allgegenwärtig. Besonders in der Umformtechnik ist dies von besonderer Relevanz, da Konkurrenzunternehmen aus dem asiatischen Raum und steigende Energiepreise die Margen geringer werden lassen. Um diesem Trend zu begegnen, werden in Unternehmen häufig Prozessoptimierungen durchgeführt – u. a. mit dem Ziel, den Materialeinsatz, die Durchlaufzeit zu senken oder die Prozessstabilität zu erhöhen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Kosten im laufenden Betrieb zu senken. Jedoch gestaltet sich dies häufig schwierig, da für den zuständigen Ingenieur neben dem Tagesgeschäft meist keine Zeit bleibt, sich intensiv über die neuen Entwicklungen im Bereich der Umformtechnik – sei es prozess-, werkzeug- oder maschinenseitig – zu informieren, die Potenziale zu erkennen und Umsetzungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Daher ist das Hinzuziehen eines Dienstleisters wie dem Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH eine effektive Möglichkeit, neue Potenziale zu erschließen und damit die Kosten zu reduzieren.

Herausforderungen für Umsetzer und Planer in der Umformtechnik

In den letzten Jahren hat es diverse Entwicklungen im Bereich der Umformtechnik gegeben. Diese umfassen beispielsweise das gratlose Umformen bzw. Schmieden, eine mehrdirektionale Umformung, kombinierte Umformung von mehreren Werkstoffen oder auch automatisierte Auslegungsverfahren. Dies sind nur einige Ansätze, die Ingenieure und Konstrukteure in ihrer täglichen Arbeit stark unterstützen und zur Prozessoptimierung beitragen können, indem Energie, Material oder Zeit eingespart werden. Damit können unter Umständen ihre Ausgaben um bis zu sechsstellige reduzieren.

Jedoch sind diese neuen Ansätze den meisten Unternehmen nicht oder nicht ausreichend bekannt. Erfolgt nun eine Einführung und Umsetzen der neuen umformtechnischen Prozesse ohne entsprechende Expertise, kann es zu ineffizienten bzw. instabilen Prozessen kommen. Die Prozesse vor der Einführung richtig abzuschätzen und auszulegen, ist ohne eine intensive Auseinandersetzung mit dem neuen Verfahren nahezu unmöglich. Allerdings ist es für produzierende Unternehmen häufig nicht möglich, neben dem Tagesgeschäft die erforderliche Zeit für eine derartig intensive Auseinandersetzung mit neuen Prozessen bzw. einer Prozessoptimierung aufzubringen. Die Folge ist eine Prozessverschlechterung statt einer Prozessoptimierung. Darum ist es sehr hilfreich, für solch eine Aufgabe einen unabhängigen Experten zu beauftragen, der das entsprechende Know-How im Bereich der Einführung und beim Umsetzen von verschiedensten Prozessen der Umformtechnik – wie dem Querkeilwalzen, dem Gratlosschmieden oder auch einfach nur der Möglichkeit einer FEM-Simulation – vorweisen kann. Das IPH besitzt seit 30 Jahren Expertise im Bereich der Umformtechnik und bietet Unternehmen daher professionelle Unterstützung an.

Lösungsansätze zur Einführung und Umsetzung der Umformtechnik

Bei allen Fragen zur Prozessoptimierung oder zur Einführung und zum Umsetzen von neuen Verfahren der Umformtechnik kann das IPH ihr Unternehmen unterstützen. Besonders gut ist dies möglich, da das IPH verschiedenste Umformverfahren wie das Gesenkschmieden, Querkeil- und Reckwalzen, mehrdirektionales Schmieden oder auch gratloses Präzisionsschmieden erforscht und weiterentwickelt hat. Das IPH hat ferner keinen voreingenommenen Blick auf die Produktion und ist zudem über die neuesten Entwicklungen der Branche bestens informiert.

Das Vorgehen des IPH zur Unterstützung im Bereich der Umformtechnik ist sehr systematisch und logisch strukturiert. Begonnen wird dabei üblicherweise mit einer Anforderungsanalyse und Zieldefinition, um festzulegen, was die Prozessoptimierung dem Unternehmen monetär bringen soll. Im Weiteren erfolgt eine Potenzialanalyse, häufig unterstützt von FEM-Simulationen. Dies ermöglicht eine erste Abschätzung des Ersparnispotenzials – z. B. durch eine Analyse des benötigten Materialeinsatzes. Anschließend kann das IPH Sie bei der detaillierten Prozessauslegung und der Werkzeugkonstruktion unterstützen bzw. diese durchführen. Zudem besteht die Möglichkeit, die Prozesse zunächst auf den Umformanlagen des IPH zu testen und direkt eine erste weitere Optimierung vorzunehmen.

Im Nachgang unterstützt Sie das IPH auch bei der Einführung und beim Umsetzen in ihrem Unternehmen und bietet Schulungen für Ihre Mitarbeiter an. Neben der Möglichkeit, auch nur einzelne Schritte dieser Dienstleistungen des IPH in Anspruch zu nehmen, sind die Vorteile offensichtlich: Sie können alle Aufgaben, die Sie innerhalb des Tagesgeschäfts nicht umsetzen können, an das IPH übertragen. Das IPH wird diese systematisch und zuverlässig abarbeitet. Dadurch können Lösungen für Kostensenkungen durch eine Prozessoptimierung oder die Einführung neuer Umformprozesse erreicht werden, ohne dass das Tagesgeschäft unterbrochen wird.

Vorteile aus Sicht der Umsetzer und Planer

Durch seine neutrale Sicht auf die Produktion und die Umformprozesse ist das IPH in der Lage, aufkommende Fragestellungen aus dem Bereich der Umformtechnik zu beantworten und damit eine Prozessoptimierung und letztlich auch eine Kostenersparnis zu erreichen. Das IPH kann dabei zurückgreifen auf langjährige Erfahrung in Kombination mit neuesten Erkenntnissen aus der Forschung und Entwicklung. Auch die interdisziplinäre Arbeit mit den anderen beiden Fachabteilungen des IPH, der Logistik und Produktionsautomatisierung, ist dabei vorteilhaft. Die Entwicklungen finden mit den etablierten modernen CAD- und FEM-gestützten Methoden statt. Zudem werden auch peripherere Prozesse betrachtet, so dass eine ganzheitliche Berücksichtigung der Umstände ohne Eingriff ins Tagesgeschäft erfolgt. Der Kunde wird bei der Entwicklung je nach Zielstellung und seinen eigenen Wünschen in die Projekte mit einbezogen und kann daher jederzeit Updates über den Stand der Entwicklungsarbeiten erhalten. Dies ermöglicht auch zwischendurch schon eine erste Abschätzung der Situation bzw. des Kundennutzens. Sollte ein erstes Ergebnis der Arbeiten nur eine Machbarkeitsstudie sein, betreut das IPH auch weitere Projekte, die beispielsweise Detailentwicklungen beinhalten, und bietet ein späteres Review an, damit Projektergebnisse auch nach längerer Zeit weiterentwickelt bzw. neu bewertet werden können.

Dadurch ergeben sich wirtschaftliche Vorteile für das Unternehmen. Durch die Einführung neuer bzw. alternativer Umformprozesse oder die Optimierung bestehender Umformprozesse mittels eines systematischen Vorgehens ist es leicht möglich, Material und Erwärmungsenergie einzusparen. Weiterhin können ggf. sogar ganze Prozessschritte entfallen, was zu einer weiteren Steigerung der Wirtschaftlichkeit führt und gebundene Ressourcen im Unternehmen freisetzt. Die Lösungen können sich dabei auf einen einzelnen Prozess oder eine ganze Prozesskette beziehen, je nach individuellem Kundenwunsch. Die Erarbeitung von Optimierungsszenarien erfordert dabei meist nur die einmalige initiale Bereitstellung von Daten durch den Kunden, so dass nur wenig Aufwand vom Kunden notwendig ist. Sollten weitere Schritte erfolgen – wie beispielsweise die Einführung neuer umformtechnischer Verfahren – wird eng mit dem Kunden zusammengearbeitet. Insgesamt bietet sich mit dem IPH die Möglichkeit, die eigenen umformtechnischen Prozesse – begonnen mit einer Potenzialanalyse bis hin zur detaillierten Auslegung und Einführung – bei geringem Eigenaufwand und hohem Einsparpotential kostenmäßig zu optimieren.

Unsere Angebote zur Umformtechnik

Sie benötigen Beratung zu Umformverfahren und Umformtechnik? Sie möchten wissen, ob die Warmumformung das optimale Verfahren für Sie ist? Wir beraten Sie gern und unterstützen Sie bei der Auslegung und Optimierung Ihrer Umformprozesse. Weitere Informationen zu unseren Angeboten, Beratungsdienstleistungen und unserer Expertise im Bereich Umformtechnik erhalten Sie hier:

Ihr Ansprechpartner

Mareile Kriwall
Dipl.-Ing.

Abteilungsleiterin Prozesstechnik