Entwicklung von ergonomisch optimierten Schmiedezangen zum kraftunterstützten und schwingungsgedämpften Handling von Schmiedeteilen

Thema Umformtechnik
Projekttitel Entwicklung von ergonomisch optimierten Schmiedezangen zum kraftunterstützten und schwingungsgedämpften Handling von Schmiedeteilen (ErgoZang)
Laufzeit 01.03.2019 – 28.02.2021
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Pressemitteilung

Die Schmiedebranche ist von kleinen und mittleren Unternehmen geprägt. Charakteristisch für KMU sind geringe Losgrößen und ein hohes Maß an Flexibilität. Zum Greifen, Transportieren und Halten von Schmiedeteilen werden daher Schmiedezangen genutzt. Schmiedezangen weisen keine ergonomischen Eigenschaften auf. Die Kombination aus dauerhaftem Greifen, teils hohen Bauteilgewichten bis zu 20 kg und auftretenden Stößen und Schwingungen der Presse ist auf Dauer höchst belastend für den Mitarbeiter. Dies resultiert in einer Vielzahl von möglichen Erkrankungen/Ausfällen (zum Beispiel Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, Gefäßschädigung).

Ziel dieses Forschungsprojektes ist es daher, eine Schmiedezange zu entwickeln, die ergonomisch geformt ist, Stöße und Schwingungen dämpft, eine Unterstützung beim Aufbringen der Greifkraft bietet und die Belastungen durch das Bauteilgewicht reduziert.

Veröffentlichungen zum Projekt

Dieser Beitrag stellt Konzepte zur Stoß- und Schwingungs­reduktion einer Schmiedezange vor. In der Schmiedeindustrie werden bei der Bearbeitung von Schmiedeteilen häufig hand­geführte Schmiedezangen eingesetzt. Hierbei wirken auf die Mit­arbeiter hohe Belastungen durch Stöße und Schwingungen der Umformmaschinen ein. Ein erstelltes Simulationsmodell evaluiert Konzepte zur Reduzierung der Stöße und Schwingungen während des Schmiedens.

Ergonomie, Schmieden, Stoß- und Schwingungsreduktion

Glühend heiße, kiloschwere Stahlteile zu handhaben ist körperlich belastend. Eine neuartige Schmiedezange soll Belastungen bei der Arbeit reduzieren, Schmerzen vorbeugen und den Krankenstand senken.  

Schmieden, Ergonomie, Belastungsreduktion

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Das IGF-Vorhaben 20505 N/1 der Forschungsgesellschaft Stahlverformung (FSV) e.V. wird über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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