Fertigungstechnologie: Nutzen für Entscheider und Geschäftsführer

  1. Die Wahl der richtigen Fertigungstechnologie
  2. Herausforderungen bei der Auswahl von Fertigungstechnologien
  3. Beratung als Schlüssel im Bereiche der Fertigungstechnologien-Auswahl

Die Wahl der richtigen Fertigungstechnologie

Ein Unternehmen muss verschiedenen Anforderungen gerecht werden. Dabei spielt auch die Auswahl von geeigneten Fertigungstechnologien für die zu fertigenden Produkte eine entscheidende Rolle. Typische Fragestellungen, die jeder Geschäftsführer immer wieder beantworten muss, lauten zum Beispiel:

  • Welches Produktionsverfahren ist das wirtschaftlichste? Mit welchem kann ich flexibel auf Marktanforderungen reagieren? Wie störanfällig sind die zur Auswahl stehenden Verfahren?
  • Welche Vorteile bringen alternative Fertigungsverfahren und neue Technologien in der Produktion mit sich?
  • Welche neuen Entwicklungen gibt es, die in der bestehenden Produktion Berücksichtigung finden sollten, um die vorhandenen Potenziale auszuschöpfen?
  • Durch welche Technologie kann das Angebot meines Unternehmens erweitert werden? Welche Herausforderungen kommen in der Zukunft auf das Unternehmen zu und wie kann diesen begegnet werden?

Um bei der Entscheidungsfindung alle Optionen und Risiken von verschiedenen Produktionsprozessen berücksichtigen zu können, ist eine fachlich kompetente Beratung sinnvoll. Das IPH kann bei diesen Fragestellungen unterstützen und Antworten aufzeigen. So kann zum Beispiel eine zukunftsorientierte Ausrichtung auf neue Produktions- und Fertigungsverfahren einfacher gelingen.

Herausforderungen bei der Auswahl von Fertigungstechnologien

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen von Zeit zu Zeit die eigenen Produktionsprozesse hinterfragt und die Vorteile alternativer Fertigungstechnologien betrachtet werden. Die Fertigungsverfahren nach DIN 8580 werden in sechs Hauptgruppen unterteilt. Um zu entscheiden, welches Fertigungsverfahren das geeignetste ist, muss eine gründliche Betrachtung und Abwägung erfolgen. Die richtige Entscheidung im Bereich der Fertigungstechnologien zu treffen, ist eine Herausforderung, bei der eine kompetente externe Beratung unterstützen kann.

Dabei kann der Fokus auf der bestehenden Produktpalette liegen und es beispielsweise betrachtet werden, wie diese aktuell gefertigt wird. Daraus können Experten ableiten, welche Änderungen der Produktionsweise strategisch und ökonomisch sinnvoll sein können. Auch bei etablierten Prozessen können durch neue Technologien verborgene Potenziale ausgeschöpft werden (siehe z. B. Bild 1). So können beispielsweise bei Schmiedeprozessen durch eine verbesserte Vorformgeometrie die Materialeffizienz erhöht und die Umformkräfte reduziert werden. Die Wirtschaftlichkeit der Prozesse kann schon durch kleine Anpassungen deutlich gesteigert werden.

Optimierung des Materialeinsatzes durch alternative Fertigungstechnologien

Bild 1: Unterschied beim Materialeinsatz zwischen präzisionsgeschmiedetem Bauteil (oben) und konventionell geschmiedetem Bauteil (unten)

Nicht nur Anpassungen und Optimierung von bereits verwendeten Fertigungstechnologien, sondern auch die Betrachtung von den für das Unternehmen neuen Fertigungsverfahren kann sinnvoll sein. Neue Trends wie die additive Fertigung eröffnen für Unternehmen reizvolle neue Möglichkeiten. Strategische Entscheider und Geschäftsführer stehen dabei vor der Herausforderung zu entscheiden, wann und in was investiert werden soll. Um die richtige Entscheidung zu treffen, ist eine fachliche Beratung und beispielsweise eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung empfehlenswert.

Beratung als Schlüssel im Bereiche der Fertigungstechnologien-Auswahl

Eine ausführliche Beratung kann strategischen Entscheidern und den Geschäftsführern helfen herauszufinden, welche Verbesserungen in den Bereichen Gewinn und Rentabilität, Wirtschaftlichkeit und Produktivität, Selbstständigkeit und Unabhängigkeit sowie Sicherheit und Risiko möglich sind. Eine externe Beratung durch einen spezialisierten Dienstleister hilft Entscheidungsträgern bei der Einschätzung und Entscheidungsfindung darüber, welches Ziel mit welcher Fertigungstechnologie erreicht werden kann. Dabei ist eine neutrale und unabhängige Betrachtung und Beratung hilfreich, um neue Potenziale erschließen zu können.

Als Anbieter im Bereich der Fertigungstechnologie kann das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Dienstleistungspakete entwickeln, um die Geschäftsführung und strategische Entscheider bestmöglich zu unterstützen. Eine Beratung im Bereich der Fertigungstechnik zeigt Potenziale Ihrer Fertigungstechnologie auf und sichert damit die Wettbewerbsfähigkeit. Eine Analyse Ihrer eigenen Fertigungsprozesse kann verschiedene Stärken und Schwächen der eigenen Produktion darlegen, damit gezielt eine Optimierung der eingesetzten Fertigungstechnologie ermöglicht wird.

Die Beratungsdienstleistungen des IPH können in verschiedenen Umfängen in Anspruch genommen werden. Ein systematisches modulares Vorgehen ermöglicht Ihnen eine gezielte Auswahl der benötigten Leistungen. Das Angebot des IPH im Bereich der Fertigungstechnik reicht von der Anforderungsaufnahme und Zieldefinition über die Analyse der bestehenden Produktion, der Recherche zu und der Bewertung von alternativen Fertigungsverfahren bis hin zu einer Unterstützung bei der Anbieterauswahl und einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Fertigungsprozesse. Durch Forschungstätigkeiten im Bereich der Fertigungsverfahren und Prozesstechnik ist das IPH auf dem neuesten Stand der Technik und entwickelt selbst innovative Lösungen. Auch bei neuen Entwicklungen wie der Fertigung hybrider Bauteile und additiver Fertigung ist das IPH aktiv und kann mit seinem Know-how und seiner Expertise bei der Lösung für Ihr Unternehmen die neuesten technischen Lösungen berücksichtigen. Bei der Auswahl des passenden Leistungsumfangs für Ihre Situation können die Ingenieure des IPH Sie unterstützen und optimale Lösung für Ihre Fertigungstechnologie anbieten.

Unsere Angebote zu Fertigungsverfahren

Ihr Ansprechpartner

Mareile Kriwall
Dipl.-Ing.

Abteilungsleiterin Prozesstechnik