Entwicklung eines KI-basierten Geoinformationssystems zur sozialverträglichen Auswahl von Windenergiepotenzialflächen im Spannungsfeld von Arten-, Umwelt- und Klimaschutz

Thema XXL-Produkte
Projekttitel Entwicklung eines KI-basierten Geoinformationssystems zur sozialverträglichen Auswahl von Windenergiepotenzialflächen im Spannungsfeld von Arten-, Umwelt- und Klimaschutz (WindGISKI)
Laufzeit 01.06.2020 – 31.10.2020
Projektwebseite www.z-u-g.org/aufgaben/ki-leuchttuerme/projektuebersicht/windgiski

Künstliche Intelligenz (KI) kann dabei helfen, Windenergiepotenzialflächen zu finden, die von der Bevölkerung akzeptiert werden.

In vielen Regionen Deutschlands engagieren sich Bürgerinnen und Bürger gegen den Ausbau der Windenergie. Sie sorgen sich um den Artenschutz, lehnen eine Veränderung des Landschaftsbildes ab oder befürchten Lärmbelästigungen. Solche Flächennutzungskonflikte verzögern den Bau von Windenergieanlagen und gefährden den Erfolg der Energiewende.

Abhilfe soll ein KI-basiertes Geoinformationssystem (GIS) schaffen, das technische, ökologische, soziale, geografische und ökonomische Faktoren berücksichtigt, welche die Akzeptanz von Windenergieanlagen beeinflussen. Ein Konzept für ein solches GIS wird im Projekt WindGISKI entwickelt. Die Daten sollen genutzt werden, um einzuschätzen, wie groß die Akzeptanz der lokalen Bevölkerung für die Errichtung von Windenergieanlagen auf den jeweiligen Flächen ist.

Somit trägt das Projekt dazu bei, dass auf einer einheitlichen Grundlage geeignete Flächen für die Errichtung von Windkraftanlagen ausgewählt und Hindernisse möglichst frühzeitig erkannt werden.

Veröffentlichungen zum Projekt

In der Energiewende werden dringend Fortschritte benötigt – doch immer wieder kommt es bei den erneuerbaren Energien zu Akzeptanzproblemen und Klageverfahren. Im Projekt „WindGISKI“ soll ein Geoinformationssystem auf Basis Künstlicher Intelligenz entwickelt werden, was an diesen Fragestellungen ansetzt. In einem Vorprojekt wurden dazu bereits Einflussfaktoren innerhalb des Spannungsfeldes aus Arten-, Umwelt- und Klimaschutz identifiziert. Ein interdisziplinäres Team aus Wissenschaft und Wirtschaft geht mit der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz nun den nächsten Schritt.

Windenergie, Flächenauswahl, Künstliche Intelligenz

Förderer

Das Projekt mit dem Förderkennzeichen 67KI1003B wurde gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Projektträger ist die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH.

Ihr Ansprechpartner