Virtuelle Sichtverbesserung und intuitive Interaktion durch Erweiterte Realität an Flurförderzeugen

Thema Industrie 4.0, Fahrerlose Transportfahrzeuge
Projekttitel Virtuelle Sichtverbesserung und intuitive Interaktion durch Erweiterte Realität an Flurförderzeugen (ViSIER)
Laufzeit 01.10.2019 – 30.11.2021
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Pressemitteilung

Eine der größten Herausforderungen bei der Bedienung eines Gabelstaplers ist die eingeschränkte Sicht des Fahrers auf seine Umgebung, insbesondere bei der Ein- und Auslagerung von Ladungsträgern oder dem Transport sperriger Lasten. Unterschiedliche Kamera- und Assistenzsysteme werden an den Fahrzeugen verwendet, um den Fahrer und seine Umgebung zu unterstützen und die Betriebssicherheit des Fahrzeugs zu steigern. Bedienelemente und Bildschirme zur Anzeige von Auftragsdaten, Fahrzeugparametern oder der Wiedergabe von Rückfahr- oder Gabelzinkenkameras, wie sie heute bei den meisten Fahrzeugen verwendet werden, stellen aber auch eine zusätzliche Sichteinschränkung dar.

Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es daher, ein auf AR (Augmented Reality bzw. Erweiterter Realität) basierendes Bedienerassistenzsystem für Gabelstapler zu realisieren, mit dessen Unterstützung Sichteinschränkungen des Fahrers durch Fahrzeugkomponenten und Ladung ausgeglichen und Fahrzeug- sowie Auftragsdaten situationsabhängig mit dem Fahrer vernetzt werden. Dabei soll die Interaktion mit dem Assistenzsystem mittels Gesten und virtuellen Elementen erfolgen.

  • Keine aktuellen Termine vorhanden.
  • 11.11.2020, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
  • IPH Hannover gGmbH | Hollerithallee 6 | 30419 Hannover
  • Online-Meeting über MS Teams
  • 23.04.2020, 10:30 Uhr - 12:30 Uhr
  • IPH Hannover gGmbH | Hollerithallee 6 | 30419 Hannover
  • Online-Meeting über MS Teams
  • 27.08.2019, 10:30 Uhr - 14:45 Uhr
  • IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH, Hollerithallee 6, 30419 Hannover

Veröffentlichungen zum Projekt

Wie können Sichteinschränkungen im Gabelstapler mit Hilfe von strategisch angebrachten Kameras und einer Augmented-Reality-Brille kompensiert werden? Dieser Fragestellung nehmen sich Wissenschaftler des ITA und des IPH gemeinsam an.

Augmented Reality, AR, Flurförderzeuge, Sichtverbesserung, Assistenzsystem

In diesem Artikel wird ein Verfahren zur automatischen Sichteinschränkungsdetektion und maskenbasierten, deckungsgleichen Sichteinschränkungskompensation, basierend auf dem Prinzip der erweiterten Realität, vorgestellt. Das Verfahren beruht auf einer Überlagerung eines simulierten Bedienerblickfeldes mit Informationen aus einer von zwei RGB-Kameras rekonstruierten Szene. Die Kameras werden derart angeordnet, dass sie die Szeneninformationen hinter der Sichteinschränkung aufnehmen können. Neben der Vorstellung des Versuchsaufbaus, findet eine detaillierte Vorstellung der Bildverarbeitungssoftware statt. Im Hinblick auf den späteren Einsatz des Systems in einem Flurförderzeug, wird zudem die Echtzeitfähigkeit untersucht und Optimierungsmöglichkeiten diskutiert.

Augmented Reality, Flurförderzeug, Sichteinschränkungskompensation, Bildverarbeitungssoftware

Konstruktionsbedingt können unter anderem der Hubmast und Anbaugeräte an Flurförderzeugen das Sichtfeld des Fahrers einschränken. Im Projekt „Virtuelle Sichtverbesserung und intuitive Interaktion durch Erweiterte Realität an Flurförderzeugen (Visier)“ soll diesem Sachverhalt mit der Entwicklung eines neuen Fahrerassistenzsystems entgegengewirkt werden. Mithilfe einer Augmented-Reality-Brille (AR-Brille) sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass der Fahrer Sichteinschränkungen ausblenden und so ein Blick hinter die Ladung und das Hubgerüst werfen kann, um Gefahren und Hindernisse frühzeitig zu erkennen.

Augmented Reality, Assistenzsystem, Flurförderzeuge

Förderer

Das IGF-Vorhaben 20158 N/2 der Forschungsgemeinschaft Intralogistik/Fördertechnik und Logistiksysteme (IFL) e.V. wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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