Entwicklung eines TEG auf Ca3Co4O9-Basis im Siebdruckverfahren

Thema
Industrie 4.0
Projekttitel Entwicklung eines TEG auf Ca3Co4O9-Basis im Siebdruckverfahren (DruckTEG)
Laufzeit 01.10.2017 – 31.12.2019
Pressemitteilung

Der Betrieb drahtloser Sensornetzwerke wird vielfach durch den Einsatz von Energy Harvesting Systemen ermöglicht. Wo die Versorgung der Sensorknoten nicht durch die Anbindung an ein Versorgungsnetz oder Batteriespeicher realisiert werden kann, stellen solche Systeme die Funktionalität sicher. Die dabei genutzten Effekte zielen darauf ab, Energie aus der Umgebung umzuwandeln und für den Betrieb von Mess-, Verarbeitungs- und Sendeelektronik nutzbar zu machen. Thermoelektrische Generatoren (TEG) nutzen deren namensgleichen Effekt, um aus einem bestehenden Temperaturgefälle eine elektrische Leistung zu generieren.

In dem Forschungsprojekt wird die Verwendung eines alternativen thermoelektrischen Materials auf Basis von Calciumkobaltoxid erforscht. Unter den kommerziellen TEG dominieren Werkstoffe wie Bismuttellurid – das darin enthaltene Tellur ist toxisch und wird zu den seltenen Erden gezählt. Calciumkobaltoxid bietet hier eine ungiftige, einfach herstellbare Alternative mit guten thermoelektrischen Eigenschaften. Ziel ist die Entwicklung einer Paste für die Anwendung in einem günstigen und skalierbaren Siebdruckprozess. Durch systematische Versuche und Simulationsprozesse sollen Material und Geometrie auf das Verfahren angepasst und hinsichtlich eines maximalen Outputs optimiert werden. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie der Leibniz Universität Hannover durchgeführt.

Förderer

Das Projekt mit dem Förderkennzeichen OV 36/35-1 wird mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

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