Umformen und Fügen von Blech- und Massivelementen in Folgeverbundwerkzeugen zur Erzeugung eines hybriden Querlenkers aus Stahl

Projekttitel Umformen und Fügen von Blech- und Massivelementen in Folgeverbundwerkzeugen zur Erzeugung eines hybriden Querlenkers aus Stahl (Folgeverbundhybridschmieden)
Laufzeit 01.11.2017 – 31.10.2019
Pressemitteilung

Kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland sehen sich stetig steigendem Innovationsdruck im Automobilleichtbau gegenübergestellt. Besonders Bauteile, die mittels konventioneller Schmiedeverfahren hergestellt werden, sind im globalen Wettbewerb nur bedingt wettbewerbsfähig. Gründe dafür sind unter anderem gestiegene Energiepreise, hohe Anlageninvestitionen und eine hohe Anzahl fertigungsbedingter Prozessschritte.

Eine mögliche Lösung stellt das Verfahren des Folgeverbundhybridschmiedens dar. Das Hybridschmieden soll Blech- und Massivteile formschlüssig bereits während der Umformung verbinden. Dabei sind deutlich geringere Prozesskräfte notwendig als bei konventionellen Schmiedeverfahren, nicht zuletzt aufgrund geringerer Umformgrade. Somit sinken der Energieverbrauch und mögliche Anlageninvestitionen. Da das Hybridschmieden in einem Folgeverbundwerkzeug realisiert werden soll, können die vor- und nachgelagerten Fertigungsschritte für die Blechverarbeitung integriert werden. Dies führt zur Effizienzsteigerung des Herstellungsprozesses. Zudem weist ein mittels Folgeverbundhybridschmiedens hergestelltes Bauteil erhöhte Festigkeiten im Vergleich zu einem reinen Blechbauteil auf.

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Das IGF-Vorhaben 19750 N der Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V. (FOSTA) wird über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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