3D-Vermessung von Bauteilen

Die Messtechnik kann ein hilfreiches Werkzeug sein, um die Maßhaltigkeit eines Bauteils oder das materielle Ergebnis eines Prozesses näher zu untersuchen. Das IPH bietet Ihnen schon in der Entwicklungsphase Ihres Produkts die Möglichkeit, die Abmessungen näher zu untersuchen. Eine optische 3D-Vermessung durch Kamerasysteme eines Bauteils kann ein nützliches Hilfsmittel zur Qualitätskontrolle darstellen, noch bevor höhere Stückzahlen umgesetzt werden. Industrielle Messsysteme haben in der Regel eine Gemeinsamkeit: einen hohen Investitionsaufwand. Häufig ist dieser Investitionsaufwand für kleine und mittlere Unternehmen für vereinzelte Messuntersuchungen zu hoch.

Wir verfügen am IPH über verschiedene Messsysteme, unter anderem das stationäre GOM ATOS CORE, das sich optimal für die 3D-Vermessung von kleinen bis mittelgroßen Bauteilen eignet. Mit dem Sensor ATOS CORE 80 können Bauteile innerhalb eines Messbereiches von 80 x 60 Millimeter auf 15 Mikrometer genau vermessen werden. Der Sensor ATOS CORE 500 kann Bauteile innerhalb eines Messbereiches von 500 x 380 Millimeter mit einer Genauigkeit von 65 Mikrometer vermessen. Die Vermessung der Teile mit dem GOM erfolgt am IPH.

Ein weiteres Messsystem am IPH ist das 3D-Profilometer VR-5000 der Firma Keyence. Es verfügt über eine Messfläche von 200mm x 100mm x 50mm und eignet sich zur Kontur-, Ebenheits- und Rauheitsmessung. Es eignet sich besonders für kleine, detaillierte Messobjekte wie Schrauben, elektronische Teile und weiteres.

Außerdem steht am IPH ein EinScan HX Messgerät von Shining3D zur Verfügung, welches insbesondere durch die flexible Handhabung geprägt ist. Es handelt sich um ein optisches Messgerät, welcher Laser- und LED-Lichtquellen verwendet. Es kann Objekte verschiedener Größen, Formen und Farben mit einer Genauigkeit von bis zu 0,04mm vermessen.

Optische Messsysteme verfügen über eine vergleichsweise kurze Messzeit. Die 3D-Scans Ihrer Bauteile können vielfältig eingesetzt werden, unter anderem für das Reverse Engineering oder zum Rapid Prototyping.

Sie haben Interesse, mehr über die 3D-Vermessung beziehungsweise optische Vermessung Ihres Bauteils zu erfahren? Dann kontaktieren Sie uns – wir stellen Ihnen gern ein individuelles Angebot zusammen. Den Umfang und Inhalt der Vermessung stimmen wir dabei auf Ihre Wünsche ab.

Gemeinsam mit Ihnen identifizieren wir die Ziele für Ihre Messung, nehmen Ihre Anforderungen auf und erstellen ein Ergebnis im gewünschten Format.

Nach der Anforderungsaufnahme vermessen wir Ihre Geometrie und nehmen geforderte Abmessungen auf.

Mit dem GOM ATOS Core führen wir stationäre Messungen am IPH in unserem Messlabor durch, bevorzugt von leicht handhabbaren Zielgeometrien, welche höhere Messgenauigkeiten erfordern.

Mit dem 3D-Profilometer VR-5000 von Keyence führen wir Messungen (Kontur-, Ebenheits- und Rauheitsmessung ) für kleine, detaillierte Messobjekte wie Schrauben, elektronische Teile und weiteres durch.

Mit dem EinScan HX Messgerät der Firma Shining3D führen wir mobile Messungen durch. Es kann Objekte verschiedener Größen, Formen und Farben mit vermessen.

Das 3D-Profilometer VR-5000 von Keyence verfügt über eine Messfläche von 200mm?x?100mm?x?50mm und eignet sich zur Kontur-, Ebenheits- und Rauheitsmessung.

Nach Absprache mit Ihnen sind Flächenvergleiche von unterschiedlichen Körpern möglich, sofern Vergleichsobjekte vorliegen. Eine Vergleichsgeometrie zur Messgeometrie kann eine weitere Messgeometrie, ein idealisierter CAD-Körper oder ein Körper aus einer FEM-Simulation sein. Hierbei kann flächendeckend mit einer Abweichungsskala geprüft werden, ob Unterschiede vorhanden, wo sie vorkommen und wie hoch diese sind.

Das Messergebnis wird von uns in ein gängiges CAD-Format (wie z.B. STEP oder IGES) überführt und Ihnen zur Verfügung gestellt. Sie können das Ergebnis somit prüfen und Änderungen vornehmen. Sofern uns alle notwendigen Parameter zur Verfügung gestellt werden, sind Zeichnungsableitungen mit einer Empfehlung für Toleranzen ebenfalls möglich. Eine weiterführende Produktentwicklung, aufbauend auf dem Messergebnis ist möglich. Gerne unterstützen wir Sie bei konstruktiven Anpassungen und der weiterführenden Produktentwicklung.

Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir nach Ihren Anforderungen Prototypen, welche auf dem Messergebnis basieren. Der 3D-Druck ist besonders hilfreich, um sich einen realen Eindruck der entwickelten Prototypen zu verschaffen. Unter Absprache mit Ihnen drucken wir Ihre 3D-Konstruktion im gewünschten Material (Kunststoff).

Optische Vermessung im Rahmen des DFG-Projekts ProKomb.

Ansprechpersonen

Mareile Kriwall
Dipl.-Ing.

Abteilungsleiterin Prozesstechnik