Transdisziplinäre End-of-Life Analyse von Windenergieanlagen zur Entwicklung technisch-wirtschaftlich optimaler Nachnutzungsstrategien

Thema XXL-Produkte, Ökologie
Projekttitel Transdisziplinäre End-of-Life Analyse von Windenergieanlagen zur Entwicklung technisch-wirtschaftlich optimaler Nachnutzungsstrategien (TransWind)
Laufzeit 01.11.2020 – 31.10.2023

Von den derzeit etwa 30.000 Windenergieanlagen (WEA) in Deutschland erreichen in den kommenden zehn Jahren etwa die Hälfte das Ende ihrer Lebensdauer, da entweder die Lebenslaufzeit erreicht ist oder der Weiterbetrieb unprofitabel wäre – beispielsweise durch Ablauf der 20-jährigen EEG-Förderung.

Wie eine technisch-wirtschaftlich optimale Nachnutzungsstrategie für diese WEA aussehen könnte, ist noch nicht geklärt. Daher verfolgt das Forschungsprojekt TransWind das übergeordnete Ziel, die End-of-Life-Thematik von Windenergieanlagen in Deutschland mit Hilfe eines transdisziplinären Ansatzes aus verschiedenen Perspektiven auf Mikro- und Makroebene zu analysieren, um den unterschiedlichen Akteuren aus Politik, Windbranche sowie Ressourcen- und Kreislaufwirtschaft problemspezifische Entscheidungsunterstützung bei der Auswahl einer optimalen Nachnutzungsstrategie zu ermöglichen.

Koordiniert wird das Verbundprojekt TransWind vom Institut für Statik und Dynamik (ISD) der Leibniz Universität Hannover. Zu den Projektpartnern gehören drei weitere Forschungseinrichtungen – darunter das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH – sowie vier Unternehmen.

Das Teilvorhaben des IPH trägt den Titel "Entwicklung von technischen und logistischen Rückbau- und Repoweringkonzepten und einer GIS-basierten Raumplanungsanalyse". Dieses umfasst insbesondere die Erstellung technisch-logistischer End-of-Life Konzepte sowie die Unterstützung bei der Raumplanungsanalyse und der Entwicklung von Kostenmodellen.

Förderer

Das Projekt mit dem Förderkennzeichen 03EE3029B wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Energieforschungsprogramms der Bundesregierung gefördert und vom Projektträger Jülich (PTJ) betreut.

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