Einstellen eines ultrafeinen Gefüges bei Schmiederohteilen durch Querkeilwalzen

Thema Umformtechnik
Projekttitel Einstellen eines ultrafeinen Gefüges bei Schmiederohteilen durch Querkeilwalzen (Feinkornwalzen)
Laufzeit 01.02.2020 – 31.01.2022
Pressemitteilung

Durch Querkeilwalzen herstellbare Vorformen werden in der Schmiedeindustrie zu verschiedensten Bauteilen weiterverarbeitet und zeichnen sich durch eine hohe Materialeffizienz aus. Das Ziel des Projekts ist die Identifizierung eines Prozessfensters für einen Querkeilwalzprozess, durch den ein ultrafeines Gefüge bei zylindrischen Rohteilen einstellbar ist. Die angestrebte Korngröße des Walzteils soll im ultrafeinkörnigen Bereich liegen. An den Querkeilwalzprozess zur Erzeugung ultrafeinen Gefüges kann auch ein Querkeilwalzprozess zur Masseverteilung angeschlossen werden, um die guten Eigenschaften (hohe Duktilität, gute Umformbarkeit bei niedrigen Temperaturen) der Vorformen bei einer gleichzeitigen materialeffizienten Weiterverarbeitung zu nutzen.

Veröffentlichungen zum Projekt

In einem Forschungsvorhaben am Institut für Integrierte Produktion Hannover sollen die Prozessparameter für das Querkeilwalzen ermittelt werden, mit denen sich bei zylindrischen Rohteilen ein ultrafeines Gefüge einstellen lässt. Angestrebt werden Korngrößen des Walzteils im Bereich von 500 nm.

Prozessentwicklung, Querkeilwalzen, Werkstoffeigenschaften, Ultranfeines Gefüge

Förderer

Das Projekt mit dem Förderkennzeichen 410149732 wird mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Ihr Ansprechpartner

Yorck Hedicke-Claus
M. Sc.

Abteilungsleiter Prozesstechnik Bereich Industrie