Organisation und Steuerung von Baustellenprozessen in der modularen Gebäudenachverdichtung zur Optimierung von Kosten, Zeit sowie Ressourceneffizienz

Projekttitel Organisation und Steuerung von Baustellenprozessen in der modularen Gebäudenachverdichtung zur Optimierung von Kosten, Zeit sowie Ressourceneffizienz (MoGeNa)
Laufzeit 01.11.2018 – 30.10.2020
Pressemitteilung

Die steigende Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in deutschen Großstädten ist eines der brisantesten politischen Themen der aktuellen Zeit. Aufgrund knapper Freiflächen stellt die Modulare Gebäudenachverdichtung („MoGeNa") einen vielversprechenden Lösungsansatz mit hohem Potenzial dar. Das Konzept ist hierbei sowohl für die Schließung von Baulücken, als auch für die Überbauung bestehender Flächen (z.B. von Parkplätzen) anwendbar. Standardisierte Raummodule werden vorab in einer „Modulfabrik" gefertigt und just-in-time auf der Baustelle installiert.

Ziel des Forschungsprojektes ist es, eine Methode zur Organisation und Steuerung der Prozesse in der MoGeNa inkl. am Prozess beteiligter Gewerke (insb. KMU) zu erarbeiten. Neben der Charakterisierung modularer Baustellen und der Identifizierung zentraler Einflussgrößen inkl. bestehender Wirkzusammenhänge bildet die Übertragung etablierter Verfahren der Fertigungssteuerung auf eine Baustellenumgebung den Kern der Methodenentwicklung.

Final soll die erarbeitete Methode in einer Simulationsumgebung implementiert werden, um insbesondere KMU dazu zu befähigen, den Bauablauf zu optimieren und die Projektkosten somit signifikant reduzieren zu können.

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Das IGF-Vorhaben 20198 N des Instituts für Energie- und Umwelttechnik (IUTA) e.V. wird über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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