Hybrides Verbundschmieden als Fügeverfahren für Aluminiummassivteile und Stahlbleche

Projekttitel Hybrides Verbundschmieden als Fügeverfahren für Aluminiummassivteile und Stahlbleche (Verbundhybridschmieden)
Laufzeit 01.03.2017 – 31.12.2018

Um das Gewicht von Bauteilen zu reduzieren, finden zunehmend Leichtbauverfahren und -werkstoffe Anwendung. Gerade im Automobilbau werden Verbindungen aus Stahl und Leichtbaumaterialien wie Aluminium und Magnesium genutzt. Jedoch erfolgt diese Verbindung meist durch einen zusätzlichen Fügeschritt, wie beispielsweise Schweißen, und weist auch Probleme auf, etwa eine erhöhte Korrosionsneigung. Dieses Forschungsprojekt untersucht daher die Verbindung von Aluminiummassivteilen und Stahlblechen in einem kombinierten Umform- und Fügeschritt.

In dem Forschungsprojekt soll eine stoffschlüssige Verbindung zwischen einem Aluminiummassivteil und einem Stahlblech mittels Umformung erzeugt werden. Die Verbindung soll dabei durch Zink als Lotwerkstoff erfolgen, um die Bildung spröder intermetallischer Phasen zu vermeiden. Über Simulationsprozesse und experimentelle Versuche soll ein geeignetes Prozessfeld für den Umform- und Fügeprozess ermittelt werden. In einem nächsten Schritt soll das Hybridelement weiter umgeformt werden, um zu untersuchen, inwieweit sich die Verbindung für die Weiterverarbeitung eignet. Das Forschungsprojekt wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Schweißtechnik und Trennende Fertigungsverfahren der TU Clausthal durchgeführt.

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Das Projekt mit dem Förderkennzeichen BE 1691/216-1 wird mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

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Mareile Kriwall
Dipl.-Ing.

Projektingenieurin

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