Zustandsdiagnose von Schiffsgetrieben durch ein drahtloses, energieautarkes Sensornetzwerk

Thema
Industrie 4.0
XXL-Produkte
Projekttitel Zustandsdiagnose von Schiffsgetrieben durch ein drahtloses, energieautarkes Sensornetzwerk (CoMoGear)
Laufzeit 01.08.2016 – 31.07.2018
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Pressemitteilung

Die kostengünstige Zustandsüberwachung von hochbelasteten Bauteilen im Schiffsgetriebe ist das Ziel des Forschungsprojekts CoMoGear. Dafür wird ein energieautarkes, drahtloses Sensornetzwerk entwickelt. Miniaturisierte Sensorknoten überwachen Drehmoment, Drehzahlen, Temperaturen sowie Verschleißzustand der drehmomentübertragenden Bauteile im Getriebe. Die Energie zum Betrieb der Sensorknoten wird dabei aus der Umgebung gewonnen, etwa durch Nutzung des Generatorprinzips an der An- oder Abtriebswelle. Dadurch funktioniert das System drahtlos und ohne externe Energieversorgung, wodurch die Kosten für Installation und Wartung signifikant sinken. Sensortechnik, Funktechnik und autonome Energieversorgung sollen im Forschungsvorhaben zu einem Condition Monitoring System (CMS) zusammengeführt werden. Zudem soll ein Demonstrator entwickelt werden.

  • Ende Oktober/Anfang November 2017
  • Telefon
  • Januar/Februar 2018
  • Reintjes GmbH, Hameln
  • 06.09.2017, 10:00 Uhr - 14:00 Uhr
  • Mircosensys GmbH, Erfurt
  • 11.05.2017, 10:00 Uhr - 14:00 Uhr
  • Reintjes GmbH, Hameln
  • 18.01.2017, 11:00 Uhr - 14:00 Uhr
  • IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH, Hollerithallee 6, 30419 Hannover
  • 24.08.2016, 13:00 Uhr - 15:30 Uhr
  • HSG-IMIT, Institut für Mikro- und Informationstechnik, Wilhelm-Schickard-Str. 10, 78052 Villingen-Schwenningen

Veröffentlichungen zum Projekt

Fällt ein Schiffsgetriebe auf hoher See aus, kann das sehr gefährlich für die Besatzung werden – und teuer für den Reeder: Er muss sein Schiff abschleppen lassen und bringt die Fracht nicht pünktlich ans Ziel. Deshalb werden kritische Bauteile regelmäßig ausgetauscht. Das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) will die Wartung günstiger und sicherer machen, indem es Schiffsgetriebe rund um die Uhr aus der Ferne überwacht – mit einem energieautarken, drahtlosen Sensornetzwerk.

Messtechnik, Schiffsgetriebe, Fernüberwachung, Sensornetzwerk

Förderer

Das Projekt mit dem Förderkennzeichen 03SX417A wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Forschungsprogramms „Maritime Technologien der nächsten Generation“ gefördert und vom Projektträger Jülich (PTJ) betreut.

Partner

Ihr Ansprechpartner

Tobias Schneider
M. Sc.

Projektingenieur

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