Entwicklung eines Prognosemodells zur Bestimmung des kurz- und mittelfristigen Absatzes mittels Suchmaschinendaten

Thema
Industrie 4.0
Projekttitel Entwicklung eines Prognosemodells zur Bestimmung des kurz- und mittelfristigen Absatzes mittels Suchmaschinendaten (ProSuma)
Laufzeit 01.06.2016 – 31.05.2018
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Pressemitteilung

Die Planung von Lieferterminen und Absatzmengen stellt eine Herausforderung in der unternehmerischen Logistikplanung dar. Erschwert wird diese Planung durch schwer prognostizierbare Absatzschwankungen, wie sie beispielsweise durch Promotion-Aktionen hervorgerufen werden. Zu gering prognostizierte Mengen führen dabei zu Versorgungsengpässen und damit zu einer schlechten Logistikleistung. Zu hoch prognostizierte Absätze hingegen verursachen erhöhte Logistikkosten aufgrund von Lagerhaltung und Kapitalbindung. Herkömmliche Prognosemethoden zur Begegnung dieser Unsicherheit zeigen Defizite: Oft sind die Daten nicht aktuell genug, der Detaillierungsgrad zu gering und der Aufwand zu hoch.

Ziel des Forschungsprojektes ist daher die Entwicklung eines auf Suchmaschinendaten basierenden Modells zur Prognose von Absatzmengen auf spezifizierter Produktebene. Durch den Einsatz dieser Daten wird erwartet, dass der Prognosefehler gegenüber konventionellen Prognosemodellen gesenkt sowie der Prognosehorizont vergrößert wird. Insgesamt soll die Frage geklärt werden, ob und in welchem Maß die logistische Leistungsfähigkeit durch suchmaschinendatenbasierte Prognose verbessert werden kann.

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Das Projekt mit dem Förderkennzeichen Ul419/7-1 wird mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

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Ihr Ansprechpartner

Benjamin Fritzsch
M. Sc.

Projektingenieur

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