Nutzung von Lagerbeständen als Energiespeicher

Projekttitel Nutzung von Lagerbeständen als Energiespeicher (LagBEnS)
Laufzeit 01.03.2016 – 28.02.2018
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Pressemitteilung

Energie gilt als wesentlicher Kostenfaktor für produzierende Unternehmen. Diese Bedeutung nimmt auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) stetig zu, insbesondere durch steigende Strompreisschwankungen, welche vom Ausbau erneuerbarer Energiequellen angetrieben werden. Dabei führt der Mangel an Technologien zur Energiespeicherung zu einer Abhängigkeit vom Energieangebot und folglich zu einem erheblichen Anstieg der Fertigungskosten. Um unabhängiger von Strompreisschwankungen zu werden und Kosten zu sparen, wird in diesem Forschungsprojekt die Nutzung von Lagerbeständen als Energiespeicher untersucht. Dazu soll das Produktionsprogramm so geplant werden, dass in Zeiten hoher Energieverfügbarkeit energieintensive Produktionsschritte ausgeführt werden und die dadurch gelagerten Produkte in Zeiten niedriger Energieverfügbarkeit wieder abgerufen werden können. Entscheidend ist, dass die zusätzlich anfallenden Lagerkosten nicht die gewonnenen Energiekosteneinsparungen überschreiten. Der Vorteil dieser zu entwickelnden Methode ist, dass Unternehmen aufwandsarm eine neuartige Form der Energiespeicherung nutzen können – in Ergänzung zu gängigen Methoden der Produktionsplanung.

  • Keine aktuellen Termine vorhanden.
  • 29.06.2016
  • IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover, Hollerithallee 6, 30419 Hannover

Veröffentlichungen zum Projekt

Die Volatilität des Strompreises nimmt durch den steigenden Ausbau erneuerbarer Energien insbesondere an der Strombörse stetig zu. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des produzierenden Gewerbes können sich diese Schwankungen durch gezielte Lastführung zu Nutze machen und Energiekosten sparen. Zur Hebung dieses Potenzials müssen KMU Messzähler zur registrierten Leistungsmessung nutzen und Strom zu möglichst börsennahen Preisen beziehen.

Strombezug, Spotmarkt Strombörse, Lastmanagement, Energiekosten

Durch den kontinuierlichen Ausbau erneuerbarer Energiequellen sehen sich Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit stetig steigenden und zunehmend volatilen Strompreisen konfrontiert. Der derzeitige Mangel an Technologien zur Energiespeicherung führt zu einer Abhängigkeit vom Energieangebot und folglich zu einem erheblichen Anstieg der Fertigungskosten. Dieser Artikel beschreibt einen neuen Ansatz zur Planung kostenoptimaler Produktionsprogramme unter gezielter Nutzung von Lagerbestand als Speicher von im Produktionsprozess umgesetzter Energie.

Produktionsprogrammplanung, Energiekosten, Energiespeicher, Lagerbestand

Förderer

Das IGF-Vorhaben 19073 N des Instituts für Energie- und Umwelttechnik (IUTA) e.V. wird über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Partner

Ihr Ansprechpartner

Denise Schweers
M. S.

Projektingenieurin

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