Entwicklung eines Fertigungssteuerungsverfahrens zur kombinierten Steuerung von Demontage- und Nachbearbeitungsprozessen im Anlagenrückbau

Thema
XXL-Produkte
Projekttitel Entwicklung eines Fertigungssteuerungsverfahrens zur kombinierten Steuerung von Demontage- und Nachbearbeitungsprozessen im Anlagenrückbau (DemoSVer)
Laufzeit 01.08.2014 – 31.10.2016
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Pressemitteilung

Bei der Demontage von stillgelegten Industrieanlagen wie Kernkraftwerken oder Raffinieren entstehen häufig signifikante logistische Defizite, zum Beispiel in Form hoher Bestände oder langer Rückbauzeiten. Grund hierfür ist unter anderem eine unzureichende Kopplung von Demontage- und Nachbearbeitungsprozessen (z. B. Nachzerlegung, Dekontamination) sowie eine mangelhafte Berücksichtigung anlagenspezifischer Randbedingungen. Im Forschungsprojekt DemoSVer soll daher ein Verfahren zur kombinierten Steuerung von Demontage- und Nachbearbeitungsprozessen im Anlagenrückbau entwickelt werden, das die spezifischen Randbedingungen und Freiheitsgrade des Anlagenrückbaus berücksichtigt. Mit Hilfe des angestrebten Verfahrens kann gegenüber bisherigen Ansätzen eine gezielte Steuerung der logistischen Zielerreichung (z. B. Bestand, Durchlaufzeit, etc.) erfolgen und die Kosten für den Anlagenrückbau können reduziert werden.

Veröffentlichungen zum Projekt

Der Rückbau stillgelegter Industrieanlagen stellt eine Herausforderung für die Planung und Steuerung der logistischen Prozesse dar. Räumliche und gesetzliche Restriktionen erschweren dabei die Planung und Steuerung der Demontage- und Nachbearbeitungsprozesse. So kann der Rückbau eines stillgelegten Kernkraftwerks bis zu zehn Jahre dauern und Kosten von vier Millarden Euro verursachen.

Gelingt eine systematische Beherrschung der logistischen Prozesse, können Rückbauzeit und anfallende Kosten signifikant reduziert werden. Einen Ansatz hierzu bietet die Entwicklung eines Verfahrens zur kombinierten Steuerung von Demontage- und Nachbearbeitungsprozessen.

Rückbau, Demontageplanung, Demontagesteuerung, Kernkraftwerk

Der Rückbau stillgelegter Industrieanlagen stellt eine Herausforderung für die Planung und Steuerung der logistischen Prozesse dar. Räumliche und gesetzliche Restriktionen erschweren dabei die Planung und Steuerung der Demontage- und Nachbearbeitungsprozesse. So kann der Rückbau eines stillgelegten Kernkraftwerks bis zu zehn Jahre dauern und Kosten von vier Milliarden Euro verursachen. Gelingt eine systematische Beherrschung der logistischen Prozesse, können Rückbauzeit und anfallende Kosten signifikant reduziert werden. Einen Ansatz hierzu bietet die Entwicklung eines Verfahrens zur kombinierten Steuerung von Demontage- und Nachbearbeitungsprozessen.

Demontagesteuerung, Rückbau

Förderer

Das Projekt mit dem Förderkennzeichen UL 419/3-1 wurde mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Ihr Ansprechpartner

Christian Böning
Dipl.-Wirtsch.-Ing.

Abteilungsleiter Logistik

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