David Schellenberg

Abschluss:
M. Sc.
Funktion:
Projektingenieur
Telefon:
+49 (0)511 279 76-336
E-Mail:
schellenberg@iph-hannover.de
vCard:
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Veröffentlichungen

In der KMU-geprägten Schmiedeindustrie wird die Lebensdauer von Schmiedegesenken meist auf Basis von Erfahrungswerten und subjektiven Entscheidungen bestimmt. Um erhebliche logistische und wirtschaftliche Aufwände in Folge von ungeplanten Stillstandzeiten und Werkzeugversagen zu verhindern, wird die Lebensdauer oft um ein Vielfaches geringer festgelegt und eine Verschwendung von bestehender Reststandmenge hervorgerufen. Eine Möglichkeit die Reststandmenge von Schmiedewerkzeugen zu bestimmen, stellt ein kombiniertes Messverfahren dar, das im Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH entwickelt werden soll.

Umformtechnik, Reststandmenge, Prozessüberwachung

Das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Kerngedanken der Nachhaltigkeit in sein Leitbild zu integrierten – in der Forschung, aber auch im täglichen Arbeiten. 

In zahlreichen Forschungsprojekten arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler daran, Kunststoffe zu recyclen, Energiebedarfe von Fahrzeugen zu vermindern, Leichtbaukonzepte zu entwickeln, Abfälle bei umformtechnisch hergestellten Bauteilen zu verringern und erneuerbare Energien intelligent in die Produktion einzubinden – und sie beleuchten auch Fragen bezüglich des umweltverträglichen Rückbaus, Repowerings und Neubaus von Windenergieanlagen.

Darüber hinaus engagiert sich das IPH mit einem interdisziplinären Team von Mitarbeitenden im Rahmen des Programmes „ÖKOPROFIT" dafür, das gesamte Unternehmen nachhaltiger zu gestalten.

Nachhaltigkeit, Ressourcen, Umweltschonung, Wirtschaftlichkeit, Ökoprofit

Die manuelle Handhabung von Schmiedeteilen ist für Schmiedemitar-beiter körperlich stark belastend. Diese körperlichen Belastungen spiegeln sich in Schädigungen des Hand-Arm-Systems und Rückens wider und führen zum Ausfall der Schmiedemitarbeiter. Um die Ge-sundheit der Schmiedemitarbeiter zu schonen, ist das Ziel die Grund-belastung durch das Eigengewicht der Schmiedezange durch Leicht-bau-Schmiedezangen zu verringern.

Schmiedezange, Ergonomie, Leichtbau

Innerhalb des Projekts "Entwicklung von ergonomisch optimierten Schmiedezangen zum kraftunterstützten und schwingungsgedämpften Handling von Schmiedeteilen (ErgoZang)" befast sich das IPH mit den Belastungen von Mitarbeitern in der Schmiedebranche.
Insbesondere stehen die Belastungen durch übertragene Stöße und Schwingungen des Hand-Arm-Systems der Mitarbeiter im Vordergrund.
Innerhalb des Vortrags wurden mehrere neuartige Schmiedezangenkonzepte vorgestellt, die die Stöße und Schwingungen reduzieren können.

Ergonomie, Schmiedezangen, Stoß- und Schwingungsreduktion

Dieser Beitrag stellt Konzepte zur Stoß- und Schwingungs­reduktion einer Schmiedezange vor. In der Schmiedeindustrie werden bei der Bearbeitung von Schmiedeteilen häufig hand­geführte Schmiedezangen eingesetzt. Hierbei wirken auf die Mit­arbeiter hohe Belastungen durch Stöße und Schwingungen der Umformmaschinen ein. Ein erstelltes Simulationsmodell evaluiert Konzepte zur Reduzierung der Stöße und Schwingungen während des Schmiedens.

Ergonomie, Schmieden, Stoß- und Schwingungsreduktion

Glühend heiße, kiloschwere Stahlteile zu handhaben ist körperlich belastend. Eine neuartige Schmiedezange soll Belastungen bei der Arbeit reduzieren, Schmerzen vorbeugen und den Krankenstand senken.  

Schmieden, Ergonomie, Belastungsreduktion

Massivumgeformte Bauteile werden in vielen Anwendungen im Automobil- und Anlagenbau verwendet. Die Bedingungen unter denen die Bauteile hergestellt werden, häufig bei mehr als 800 °C und tausenden Tonnen Umformkraft, führen jedoch zu einem hohen Gesenkverschleiß. Eine Möglichkeit zur Verminderung des Verschleißes besteht im Einsatz von geeigneten Schutzschichten. Erste Grundlagenuntersuchungen haben die Möglichkeit aufgezeigt, mit dem Einsatz von harten Diamond-like Carbon (DLC)-Verschleißschutzschichten die tribologischen Effekte auf der Gesenkoberfläche deutlich zu reduzieren. Mit neuen Methoden wie beispielsweise dem Einsatz von Multilagenschichten und einer Temperaturmessung mittels Dünnschichtsensoren soll das Potenzial des Verschleißschutzes für die Halbwarmmassivumformung untersucht und ausgebaut werden.

DLC , Halbwarmmassivumformung, Verschleiß

Forschungsprojekte