Entwicklung einer Leitmerkmalmethode zur Ermittlung von Automatisierungspotenzialen bei manuellen Arbeitsplätzen in KMU

Thema Automatisierung
Projekttitel Entwicklung einer Leitmerkmalmethode zur Ermittlung von Automatisierungspotenzialen bei manuellen Arbeitsplätzen in KMU (AutoPot)
Laufzeit 01.05.2026 – 30.04.2028

Im Rahmen des Forschungsprojekts "AutoPot" wird eine neue Leitmerkmalmethode zur Ermittlung von Automatisierungspotenzialen (LMM-AP) für manuelle Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) entwickelt.

Hintergrund ist, dass demografischer Wandel, Fachkräftemangel und hohe körperliche Belastungen die Automatisierung manueller Tätigkeiten zunehmend erfordern. Hierbei fehlt den KMU jedoch bislang eine einfach anwendbare Methode, um geeignete Arbeitsschritte selbstständig zu identifizieren. Bestehende Leitmerkmalmethoden bewerten ausschließlich ergonomische Belastungen, nicht aber das technische Automatisierungspotenzial. 

"AutoPot" soll diese Lücke schließen: Auf Basis eines Merkmalskatalogs und standardisierter Formblätter können Unternehmen künftig ohne Expertenwissen bewerten, welche manuellen Tätigkeiten sich wirtschaftlich automatisieren lassen. Ergänzt wird die Methode durch einen KI-gestützten ChatBot, der den Anwender beim Ausfüllen der Formblätter unterstützt. Ziel ist es, KMU zu entlasten, krankheitsbedingte Ausfälle zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit des Produktionsstandorts zu stärken. 

Förderer

Dieses vorwettbewerbliche Projekt mit dem Förderkennzeichen 01IF25018N wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit den Mitteln der IGF gefördert.

Ansprechperson