Reifegradplanung und -überwachung für den Anlauf zusätzlicher Produktionskapazitäten an neuen Standorten als Entscheidungsbasis für die Aufrechterhaltung oder Nachbesserung

Projekttitel Reifegradplanung und -überwachung für den Anlauf zusätzlicher Produktionskapazitäten an neuen Standorten als Entscheidungsbasis für die Aufrechterhaltung oder Nachbesserung (Ramp-up-Maturity)
Laufzeit 01.07.2013 – 30.06.2015
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Im Zuge von Wachstumsstrategien stehen Unternehmen der Aufgabe gegenüber, neue Produktionskapazitäten aufzubauen und somit die Kapazitäten des Stammsitzes zu erweitern. Eine wichtige Rolle für den erfolgreichen Aufbau von Produktionskapazitäten kommt dem Produktionsanlauf zu. Der Produktionsanlauf stellt insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in mehrfacher Hinsicht vor Herausforderungen. So müssen jedwede Chancen und Risiken des Aufbaus zusätzlicher Produktionskapazitäten im Rahmen der Zieldefinition berücksichtigt, eine stringente Erfolgskontrolle ermöglicht und eine zielgerichtete Maßnahmeninitiierung bei Planabweichungen sichergestellt werden. Gerade für KMU ist es meist schwer zu beantworten, welche Kriterien im Rahmen einer Anlaufplanung zusätzlicher Produktionskapazitäten zu berücksichtigen sind und wie der Produktionsablauf nach einem durchgeführten Aufbau angemessen überwacht werden kann. Somit besteht Forschungsbedarf bezüglich der Entwicklung eines Instruments, welches KMU die methodisch fundierte Planung und aufwandsarme Überwachung des Produktionsanlaufs zusätzlicher Produktionskapazitäten an einem neuen Standort erlaubt.

Veröffentlichungen zum Projekt

Für produzierende Unternehmen stellt der Produktionsanlauf oft eine erfolgskritische Phase dar, die es effizient zu planen und überwachen gilt. Mit einem Reifegradmodell kann eine Aussage über die Güte der Prozesse im Produktionsanlauf anhand beschreibender Kennzahlen erfolgen. Dazu werden die Kennzahlausprägungen in Reifegradstufen eingeteilt. Anhand von Aggregationsebenen kann ein Soll-Ist-Vergleich anhand einer Spitzenkennzahl vorgenommen werden.

Anlaufmanagement, Produktionsanlauf, Reifegradmodell, Aggregationslogik

Produktionsanläufe an neuen Standorten stellen insbesondere für unerfahrene KMU eine Herausforderung dar. Mittels einer entwickelten Methode zur Planung und Überwachung unter Verwendung eines Reifegradmodells wird der Produktionsanlauf an neuen Standorten beherrschbarer gemacht. Die Methode beinhaltet Referenzprozesse, Kennzahlen und Handlungsmaßnahmen. Über die Verwendung von hochaggregierten Soll-Ist-Vergleichen können Planabweichungen schnell erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Anlaufmanagement, Produktionsanlauf, Reifegradmodell, Aggregationslogik

Für produzierende Unternehmen stellt der Produktionsanlauf oft eine erfolgskritische Phase dar, die es effizient zu planen und überwachen gilt. Im Allgemeinen können Prozesse und Aktivitäten anhand von Kennzahlen in einer quantitativ messbaren Form erfasst werden. Im vorliegenden Artikel wird ein Vorgehen beschrieben, um Kennzahlen für die Überwachung zusätzlicher Produktionskapazitäten an neuen Standorten zu identifizieren.

Anlaufmanagement, Produktionsanlauf, Kennzahlensysteme, Referenzprozessmodell, Typologisierung

Förderer

Das IGF-Vorhaben 485 ZN der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Ihr Ansprechpartner

Christian Böning
Dipl.-Wirtsch.-Ing.

Abteilungsleiter Logistik