Ausgabe 03 / 2021

In dieser Ausgabe sprechen wir im Format "3 Fragen an..." mit Philipp Harder über die Industrievereinigung Repowering, Demontage und Recycling von Windenergieanlagen (RDRWind e.V.). Viel Spaß beim Lesen! 

3 Fragen an... Philip Harder

Windenergieanlagen

1. Was ist der RDRWind e.V.?

Das lässt sich gut anhand der Bestandteile des Namens erläutern:
Das Akronym RDR steht für Repowering, Demontage und Recycling.
Das Wort Wind stellt den Bezug zu Windenergieanlagen her.
Beim RDRWind e.V. handelt es sich also um eine Industrievereinigung für Repowering, Demontage und Recycling von Windenergieanlagen. Der Verein wurde im Jahr 2018 nach drei Jahren Zusammenarbeit im IPH-Forschungsprojekt „DemoNetXXL" von zehn Unternehmen gemeinsam gegründet und ist seitdem stetig gewachsen. Die Industrievereinigung zählt mittlerweile mehr als 50 Mitgliedsunternehmen aus unterschiedlichen Bereichen, darunter Energieversorger, Projektentwickler, Betreiber, Rückbauunternehmen, Recyclingunternehmen, Entsorgungsunternehmen, Rechtsberatungen, Unternehmensberatungen, Logistikunternehmen, B2B-Portale, Hochschulen und Forschungsinstitute sowie junge Unternehmen und Startups.

2. Was ist das Ziel des RDRWind e.V.?

Der Verein verfolgt das Ziel, die Verbreitung neuer professioneller Anwendungen und nachhaltiger Prozesse, Standards und Normen zu fördern. Er unterstützt Unternehmen im In- und Ausland rund um die Themen Repowering, Rückbau, Demontage und Recycling von Windenergieanlagen.
Im Jahr 2020 gipfelten die Mühen des initiierten DIN SPEC – Konsortiums in der Veröffentlichung des Branchenstandards DIN SPEC 4866. Darin sind Prozesse und Anforderungen für die Demontagevorbereitung, die Demontage und das Recycling von Windenergieanlagen unter Berücksichtigung von Kosten, Nachhaltigkeit sowie bestehenden Umwelt- und Sicherheitsaspekten formuliert. Die DIN SPEC 4866 steht über den Beuth Verlag kostenlos zum Download zu Verfügung.

3. Welche Pläne hat der RDRWind e.V. für die Zukunft und wie kann ich mich als Unternehmen engagieren?

Mit der Veröffentlichung der DIN SPEC 4866 ist ein erster Meilenstein erreicht. Der Verein wird sich aber auch zukünftig tatkräftig dafür einsetzen, die Verbreitung neuer professioneller Anwendungen und nachhaltiger Prozesse, Standards und Normen zu fördern. Neben weiterem Mitgliederzuwachs plant der RDRWind zukünftig zudem mit einer Erweiterung der Standards auf den Offshore-Windenergiebereich sowie der Einführung eines Gütesiegels.
Interessierte aus Windindustrie, Demontage und Entsorgungswirtschaft sind beim RDRWind e.V. herzlich willkommen. Die Kontaktaufnahme kann auf der Seite des Vereins direkt über ein Kontaktformular erfolgen. Alternativ können Sie unter folgender Rufnummer auch telefonisch Kontakt aufnehmen: +49 511 2001 4955.

 

Ihre Ansprechpartnerinnen

Susann Reichert
B. Eng.

Referentin für Public Relations und Marketing

Denise Wullfen
M. A.

Volontärin für Public Relations und Marketing