Entwicklung eines Wirkmodells für eine effiziente Gestaltung von Demontagenetzwerken für XXL-Produkte

Thema
XXL-Produkte
Projekttitel Entwicklung eines Wirkmodells für eine effiziente Gestaltung von Demontagenetzwerken für XXL-Produkte (DemoNetXXL)
Laufzeit 01.01.2016 – 31.12.2017
Pressemitteilung

Der Rückbau großskaliger Produkte (XXL-Produkte wie beispielsweise Windenergie-, Kran- oder Förderanlagen) weist auf Grund der Größe und der Komplexität der enthaltenen Komponenten gesonderte Anforderungen auf, zum Beispiel erhöhte Transportaufwände. Dabei beginnt die Demontage in der Regel am Einsatzort. Eine Herausforderung für die mit der Demontage betrauten Unternehmen ist die Positionierung zwischen der zum Teil aufwändigen und teuren Demontage am Einsatzort und dem teuren Abtransport von Einzelteilen zu einer Demontagefabrik. Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wird dieses Standortplanung- und Allokationsproblem in einem Wirkmodell abgebildet. Zur zeiteffizienten Lösung des Problems wird eine Heuristik entwickelt, die auf einem genetischen Algorithmus basiert. Das Forschungsergebnis soll Unternehmen eine effiziente Gestaltung von Demontagenetzwerken für XXL-Produkte ermöglichen. 

Veröffentlichungen zum Projekt

Tausende Windkraftanlagen müssen in den kommenden Jahren demontiert und ersetzt werden, auf die Windparkbetreiber kommen Kosten in Millionenhöhe zu. Wie der Rückbau schnell, günstig und umweltfreundlich gelingen kann, erforschen Wissenschaftler am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) vor der großen Rückbau-Welle, mit der sie in zirka drei Jahren rechnen.

Demontage-Netzwerke, Windenergieanlagen

Die Demontage von großskaligen Produkten (wie Windenergie-, Kran- oder Förderanlagen), auch als  XXL-Produkte bezeichnet, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ein Grund dafür sind die begrenzten Laufzeiten der Anlagen. Die Herausforderung der Demontage liegt in der Positionierung zwischen der zum Teil aufwändigen und teuren Demontage am Einsatzort und dem teuren Abtransport von Einzelteilen zu einer Demontagefabrik. Aus diesem Grund soll im Rahmen eines Forschungsprojektes „DemoNet“ ein Wirkmodell entwickelt werden, welches Unternehmen bei der Gestaltung eines XXL-Demontagenetzwerkwerkes unterstützt. Die Forschungshypothese besteht darin, dass eine verteilte Demontage aus ökologischen, ökonomischen und logistischen Gesichtspunkten sinnvoller ist. Die Grundlage für das Vorhaben bildet die Erweiterung eines Standortplanungs- und Allokationsproblems als mathematisches Optimierungsmodell zur Demontage von XXL-Produkten. Zur Lösung des Optimierungsproblems wird ein genetischer Algorithmus entwickelt.

Demontageplanung, Demontage-Netzwerke, Wirkmodell, Lösungsheuristik, Standortplanungsproblem

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Förderer

Das Projekt mit dem Förderkennzeichen UL 419/6-1 wird mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Partner

Ihr Ansprechpartner

Martin Westbomke
M. Sc.

Projektingenieur

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